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Hamburg Towers: Fehlstart in die neue Saison

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Von: Thanh Nguyen

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Die Hamburg Towers sind in der Basketball-Bundesliga BBL weiter ohne Sieg. Gegen Chemnitz verloren die „Türme“ am Mittwochabend auch das zweite Saisonspiel mit 82:90.

Hamburg – Zwei Spiele, zwei Niederlagen! Die Hamburg Towers haben in der Basketball-Bundesliga BBL einen klassischen Fehlstart hingelegt. Nach der Auftaktniederlage gegen den letztjährigen Vorrunden-Meister MHP Riesen Ludwigsburg (87:88) am Samstag folgte am Mittwochabend ein 82:90 gegen NINERS Chemnitz.

„Wir müssen an der Defensive arbeiten. 88 und 90 Punkte in zwei Spielen sprechen für sich“, gibt Head Coach Pedro Calles nach der Pleite gegen Chemnitz ehrlich zu. „30 Minuten war das Spiel eng. Dann haben wir schlechte Entscheidungen getroffen. Wir haben sie im letzten Viertel nicht stoppen können. Vielleicht waren wir zu nervös?“

Basketball-Team:Hamburg Towers
Homepage:hamburgtowers.de
Gründung:2013
Arena:edel-optics.de-Arena
Geschäftsführer:Marvin Willoughby, Jan Fischer

Hamburg Towers warten auf ersten Heimsieg vor Fans

2019 hatten die Türme in Chemnitz noch den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga perfekt gemacht. Seitdem haben die Hamburger zu Hause im Inselpark vor ihren Fans noch kein einziges Mal gewonnen!

Im ersten Jahr verloren sie alle Heimspiele. Letzte Saison waren wegen Corona keine Zuschauer zugelassen. Am Mittwochabend waren immerhin 2.600 Zuschauer nach 2G-Regeln zugelassen, 1.602 Fans kamen und sahen einen offenen Schlagabtausch mit ständigen wechselnden Führungen.

Die Hamburg Towers-Spieler Seth Hinrichs, Zachary Brown und Lukas Meinser verlassen mit hängenden Köpfen enttäuscht das Parkett der Basketball-Arena
Der Saisonstart der Hamburg Towers ist mit zwei Pleiten in zwei Spielen missglückt. © Eibner-Pressefoto/Sascha Walther via www.imago-images.de

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Hamburg Towers: Maik Kotsar kehrt aufs Parkett zurück

Kleiner Lichtblick: Center Maik Kotsar kehrte in der edel-optics.de Arena nach Gehirnerschütterung überraschend ins Team zurück. Caleb Homesley war mit 22 Punkten der beste Mann. Am Ende ging den Towers die Luft aus – das letzte Viertel entschied Chemnitz mit 28:19 für sich. Unterm Strich ging der Sieg an das abgezocktere Team – und das trotz der starken Rebounds (41 auf Towers-Seite).

„Es waren viele Kleinigkeiten. Wir hatten uns vorgenommen, taktisch ein wenig umzustellen. Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt, so sind sie zu einfachen Punkten gekommen“, so Towers-Forward Eddy Edigin.

Maik Kotsar, Trainer Pedro Calles und Justus Hollatz stehen auf dem Spielfeld zusammen
Trainer Pedro Calles, Maik Kotsar und Justus Hollatz stehen in der kommenden Saison vor großen Herausforderungen in der Bundesliga und im Europapokal © Bert Harzer/ Eibner- Pressefoto via www.imago-images.de

Hamburg Towers am Dienstag im Pokal gefordert

Glück hatte auch am letzten Samstag gefehlt, als die Hamburger Basketballer denkbar knapp in Ludwigsburg im fünften Duell zum fünften Mal den Kürzeren zogen. Zur tragischen Figur wurde Jaylon Brown trotz seiner 24 Punkte für die Hamburger, der in der Schlussekunde einen Dreier zum ersten Sieg der Hanseaten gegen Ludwigsburg verwarf.

Kommenden Dienstag müssen die Wilhelmsburger im Pokal-Achtelfinale bei medi Bayreuth ran, in der Liga soll am 10. Oktober in Frankfurt endlich der erste Sieg eingefahren werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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