1. 24hamburg
  2. Sport
  3. Regionalsport

Hamburg Towers: Es geht wieder los!

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Thanh Nguyen

Kommentare

Nach rund vier Monaten Sommerpause starten die Hamburg Towers am Samstagabend in die neue BBL-Saison. Auftaktgegner ist Vorrundenchampion 2020 MHP Riesen Ludwigsburg.

Hamburg – Es geht wieder los! Die Hamburg Towers starten am Samstag (ab 20:30 Uhr) in die neue Saison der Basketball-Bundesliga BBL. Auftaktgegner ist kein Geringerer als der letztjährige Vorrundenmeister MHP Riesen Ludwigsburg. „Wir sind super aufgeregt und voller Vorfreude“, so „Türme“-Boss Marvin Willoughby. „Das ist ein Riesen-Schritt für uns.“

Head Coach Pedro Calles warnt vor dem ersten Saisonspiel: „In der Vorbereitung hat sich einiges im Ludwigsburger Team getan. Unabhängig davon waren sie in ihren Testspielen sehr erfolgreich. Sie haben in der regulären Saison kein einziges Heimspiel verloren.“

„Wir müssen uns auf eine aggressive Spielweise einstellen, ihre Verteidigung wird wieder an der Grenze der Legalität agieren. Wie viel Kontakt zugelassen wird, kann entscheidend sein. Das sind zwei Aspekte, die zeigen, dass es auf jeden Fall keine einfache Partie wird und wir von Beginn an bereit sein müssen.“

Basketball-Team:Hamburg Towers
Homepage:hamburgtowers.de
Gründung:2013
Arena:edel-optics.de-Arena
Geschäftsführer:Marvin Willoughby, Jan Fischer

Hamburg Towers noch ohne Sieg gegen die Riesen

Ludwigsburg schloss die letzte Saison nach der Hauptrunde zwar auf dem ersten Tabellenplatz ab, musste sich im Playoff-Halbfinale dann aber München geschlagen geben.

Die Hamburger Basketballer strichen bereits in der Runde der letzten Acht die Segel, dennoch gilt die Spielzeit 2020/21 – mit dem ersten Heimsieg gegen Bamberg sowie Erfolgen gegen München und Berlin – als die erfolgreichste in der Klubgeschichte. Am Ende stand Platz sechs in der Basketball-Bundesliga BBL sowie der Playoff-Einzug. Im Viertelfinale allerdings blieben die Hanseaten gegen den späteren Champion ALBA Berlin chancenlos.

Im direkten Duell mit Ludwigsburg haben die Hamburg Towers allerdings noch eine Rechnung offen. In bislang vier Duellen ging man immer als Verlierer vom Platz.

Head Coach Pedro Calles von dem Hamburg Towers steht gestikulierend am Rand des Basketball-Feldes
Kann Head Coach Pedro Calles die Hamburg Towers auch in diesem Jahr in die Playoffs führen? © Andreas Gora via www.imago-images.de

Hamburg Towers: Frischer Wind im „Türme“-Kader

Viele neue Gesichter werden in der heimischen Arena in Hamburgs Süden erwartet, denn im Sommer verließen unter anderem mit Kameron Taylor, Bryce Taylor, Johannes Richter,Terry Allen und TJ Shorts zahlreiche Leistungsträger die Hansestadt.

Für den spanischen Trainer ist dies überhaupt kein Problem, schließlich „wäre es seltsam, wenn ein Team mit dem komplett gleichen Kader wie im Vorjahr antritt. Manchmal würde man Spieler gern behalten – was einem aber nicht möglich ist, weil sie sich so gut entwickelt haben. Manchmal möchte man aber auch neue Spieler hinzunehmen, die einem weiterhelfen können“, beschreibt Calles den alljährlichen Prozess.

News zu Promis, Politik und den Hamburg Towers gibt es täglich um 8:30 Uhr mit dem Newsletter von 24hamburg.de – eine Anmeldung ist kostenlos und eine Abmeldung jederzeit unkompliziert möglich.

Nichtsdestrotz ist die Kaderplanung für den Saisonstart weitgehend abgeschlossen. Acht Neuzugänge bringen frischen Wind mit in die Hansestadt. Mit Robin Christen, Seth Hinrichs und Lukas Meisner kennen drei die easyCredit BBL in- und auswendig. Jaylon Brown und Jabril Durham bringen Europa-Erfahrung mit in die Hansestadt.

„Ich habe Bock auf das erste Saisonspiel, vor allem, wenn es dann gleich gegen so einen guten Gegner geht“, so Meisner vor seinem Liga-Debüt für die Hamburger. „Die Lust auf ein Spiel ist immer da, egal gegen wen es geht – aber die Partie gegen Ludwigsburg wird ein guter Gradmesser, um zu sehen, wo wir stehen.“

Die Hamburg Towers-Basketballer Taylon Brown, Justus Hollatz, Zach Brown, Eddy Edigin und Seth Hinrichs gehen auf dem Parkett
Die Hamburg Towers-Basketballer Taylon Brown, Justus Hollatz, Zach Brown, Eddy Edigin und Seth Hinrichs wollen auch in der Saison 2021/22 für Furore sorgen. © Jörn Wolter / wolterfoto.de via www.imago-images.de

Hamburg Towers wieder vor Zuschauern

Vier Tage nach dem Saisonauftakt steigt die Heimpremiere gegen Dauerrivale NINERS Chemnitz. 2.400 Zuschauer sind in der heimischen edel-optics.de Arena zugelassen, in den weiteren Spoelen soll die Auslastung bis zu 3.100 erweitert werden. Alle Partien in der edel-optics.de Arena werden unter 2G-Regeln ausgetragen.

„Das 2G-Modell bietet uns die Perspektive, nicht nur alle Dauerkarteninhabern, sondern weit mehr Zuschauern wieder bei unseren Heimspielen begrüßen zu können. Eine möglichst hohe Arenaauslastung bei unseren Heimspielen ist für uns auch wirtschaftlich notwendig. Wir versuchen, alle Abläufe so zuschauerfreundlich wie möglich zu gestalten, und glauben, dass wir durch das 2G-Modell Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen verringern und so einen Schritt zurück zur Normalität gehen können“, erklärt Jan Fischer, Geschäftsführer der Hamburg Towers.

Maik Kotsar, Trainer Pedro Calles und Justus Hollatz stehen auf dem Spielfeld zusammen
Trainer Pedro Calles, Maik Kotsar und Justus Hollatz stehen in der kommenden Saison vor großen Herausforderungen in der Bundesliga und im Europapokal © Bert Harzer/ Eibner- Pressefoto via www.imago-images.de

Hamburger Basketballer erstmals in Europa dabei

Neben der dritten Bundesliga-Saison werfen die „Türme“ darüber hinaus zum ersten Mal im EuroCup um Punkte. Durch die Teilnahme am zweithöchsten europäischen Wettbewerb kommen mindestens 18 Spiele hinzu. „Die Doppel-Belastung ist definitiv eine Herausforderung“, weiß Trainer Pedro Calles um die Problematik der vielen Einsätze. „Darum ist unser Kader tiefer besetzt. Auf der anderen Seite ist es schwieriger, die Spieler hochmotiviert zu halten, wenn man zwölf Spieler rotieren muss.“

Geschäftsführer Willoughby dämpft daher die Erwartungen: „Für uns ist ganz klar die BBL der Wettbewerb, der am wichtigsten ist. Da wollen wir zeigen, dass wir einen Entwicklungsschritt gemacht haben. Den EuroCup wollen wir nutzen, um so viel wie möglich zu lernen.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare