Drei Spiele in fünf Tagen

„Crunch Time“ für die Hamburg Towers

  • Thanh Nguyen
    vonThanh Nguyen
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Die Hamburg Towers haben wahrlich ein Mammutprogramm vor der Brust. Mit Oldenburg, Bonn und Giessen stehen für die Basketballer gleich drei Spiele auf dem Programm.

  • Hamburg Towers mit drei Spielen innerhalb von fünf Tagen.
  • Ein Top-Spiel und zwei vermeintliche Pflichtaufgaben.
  • „Wir müssen schauen, dass wir die Minuten gut verteilen“.

Hamburg-Wilhelmsburg – Viel Zeit um die bittere 92:95-Heimniederlage nach Verlängerung in der edel-optics-Arena gegen medi bayreuth am letzten Freitag zu verdauen, bleibt den Hamburg Towers nicht. Denn zwischen Mittwoch und Sonntag stehen gleich drei Spiele binnen fünf Tagen in der Basketball-Bundesliga BBL an.

„Wir müssen schauen, dass wir die Minuten gut verteilen“, so Trainer Pedro Calles.  „Auf der anderen Seite haben wir es bisher ganz gut geschafft, trotz zum Teil etwas widriger Umstände unseren Rhythmus immer wiederzufinden. Daher freuen wir uns auf die anstehenden Spiele.“

Basketball-Team:Hamburg Towers
Arena:edel-optics.de Arena (Hamburg-Wilhelmsburg)
Kapazität:3.400
Cheftrainer:Pedro Calles
Manager:Marvin Willoughby
Liga:Basketball-Bundesliga (BBL)

Hamburg Towers zu Gast zum Spitzenspiel in Oldenburg

Erster Gegner am Mittwochabend ist auswärts EWE Baskets Oldenburg (20:30 Uhr, Magenta TV überträgt live). Keine einfache Aufgabe, schließlich hat der Tabellen-Vierte neun der letzten zehn Spiele gewonnen. Zum Vergleich: Die Towers kommen lediglich auf eine ausgeglichene Bilanz (5:5).

Das Team von Hamburg Towers freut sich über seinen Sieg.

„Wenn man auf die Statistiken schaut, dann ist Oldenburg wohl das ausgeglichenste Team in der Liga. Sie sind ein sehr gutes Team, deswegen stehen sie zu Recht oben in der Tabelle. Wir müssen versuchen ihr offensives Potenzial einzuschränken und dem Spiel unser Tempo aufzudrücken“, äußerte sich Calles im Vorwege des Nordderbys respektvoll. „Sie spielen einfach guten Basketball. Ich möchte nicht zu sehr zwischen Offensive und Defensive unterscheiden, denn das eine führt zum anderen. Wenn man nur auf die Zahlen schaut, dann bestimmt der Angriff das Oldenburger Spiel etwas mehr. Deswegen kann man aber nicht sagen, dass sie keine gute Verteidigung spielen würden. Wenn das so wäre, dann hätten sie nicht so viele Siege eingefahren.“

Zwei Pflichtsiege für einen Playoff-Platz

Etwas anders sind die Voraussetzungen 48 Stunden später, wenn der Tabellen-16. Telekom Basket Bonn erstmals in der edel-optics.de-Arena gastiert. Elf der ersten 15 Saisonspiele gingen verloren. Beide bisherigen direkten Duelle konnten die Türme im vergangenen Jahr für sich entscheiden, zuletzt Anfang Dezember (93:63). 12 Monate zuvor blieben die Towers beim 102:90 ebenfalls siegreich.

„Wir freuen uns auf die Spiele – wir trainieren dafür, dass wir dann für den Wettkampf bereit sind. Wenn mehrere Partien aufeinander folgen, dann freuen wir uns als Spieler umso mehr darauf“, gibt sich Marvin Ogunsipe kämpferisch.

Hamburg Towers „Big Man“ kehrt zurück

Auch gegen JobStairs GIESSEN 46ers sind die Vorzeichen klar: Ein Sieg beim Tabellen-Schlusslicht ist im Kampf um die Playoff-Plätze Pflicht. Wie schon gegen Oldenburg ist die Bilanz mit zwei Siegen aus bisher zwei Spielen positiv.  Besonders für Neuzugang Johannes Richter wird es ein besonderes Spiel: Zwischen Juni und Dezember 2020 stand der „Big Man“ für Giessen auf dem Parkett.

10. Januar (20:30 Uhr)EWE Baskets OldenburgTabellen.-4.
12. Januar (20:30 Uhr)Telekom Basket BonnTabellen.-16.
14. Januar (20:30 Uhr)JobStairs GIESSEN 46ersTabellen.-18.

„Für mich sind die Towers einfach der nächste Karriereschritt. Ich wollte in einem gut funktionierenden Team spielen und als Leistungsträger erfolgreich sein“, hatte der Power Forward jüngst im exklusiven 24hamburg.de-Interview über seinen Wechsel an die Elbe erklärt. „Dazu darf ich mit Pedro Calles mit einem Coach zusammenarbeiten, der als sehr modern gilt und mich weiterbringen kann.“ *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Georg Wendt

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