1. 24hamburg
  2. Sport
  3. Regionalsport

DFB-Pokal-Ticket gesichert! FC Teutonia 05 folgt St. Pauli und dem HSV

Erstellt:

Von: Jan Knötzsch

Kommentare

Die Spieler des FC Teutonia 05 jubeln nach einem der Treffer im Lotto-Pokalfinale an der Hoheluft.
So seh‘n Sieger aus: Der FC Teutonia 05 gewinnt im Finale des Lotto-Pokals gegen Altona 93 und vertritt Hamburg neben dem HSV und dem FC St. Pauli im DFB-Pokal. (24hamburg.de-Montage) © motivio/Lobeca/imago

Der FC Teutonia 05 darf im DFB-Pokal auf ein großes Los hoffen. Der Regionalligist hat sich durch einen Sieg im Amateur-Pokalfinale für den DFB-Pokal qualifiziert.

Hamburg – Die Entscheidung, welcher Amateurfußball-Verein aus der Hansestadt Hamburg in der kommenden Saison neben dem HSV, bei dem es Transfergerüchte um Sebastian Schonlau gibt, und dem FC St. Pauli im DFB-Pokal vertreten wird, ist gefallen. Der FC Teutonia 05 aus dem Stadtteil Hamburg-Ottensen darf davon träumen, in der Ersten Runde des Wettbewerbs vielleicht auf Fußball-Größen wie den FC Bayern München oder Borussia Dortmund zu treffen. Im Finale des Hamburger Lotto-Pokals setzte sich mit Teutonia 05 mit 2:1 gegen Altona 93 durch. Anders als noch im November 2021, als es nach dem Regionalliga-Duell zwischen Teutonia und Altona zur Eskalation zwischen Fans kam, blieb es im Stadion an der Hoheluft friedlich.

Der Jubel der Teutonia-Fans kannte nach dem Abpfiff des Spiels vor 3014 Zuschauern im Stadion Hoheluft in Hamburg-Eimsbüttel keine Grenzen. Logisch, schließlich war es für die Teutonen die erste Teilnahme an einem Pokalfinale in der Hansestadt Hamburg. Die Auslosung, auf wen der FC Teutonia 05 in der Ersten Runde des DFB-Pokals trifft, findet am Sonntag, 29. Mai 2022 statt.

Endspiel um den Lotto-Pokal:Altona 93 – FC Teutonia 05
Austragungsort:Stadion Hoheluft
Zuschauerzahl:3014
Tore:0:1 Istrefo (2.), 0:2 Düzel (15.), 1:2 Gumpert (62.)

Qualifikation für den DFB-Pokal: Altona 93 kann FC Teutonia nur einen Treffer entgegensetzen

Bereits nach einer Viertelstunde war das Spiel zugunsten der Teutonen vorentschieden. Denn die Mannschaft von Trainer Jan-Philipp Rose erwischte das, was man wohl einen Traumstart nennt – allerdings begünstigt vom Unvermögen des AFC. Es lief gerade einmal die zweite Minute des Spiels, als Teutonias Besfort Kolgeci im Altonaer Strafraum von AFC-Torhüter Frederick Lorenzen zu Fall gebracht wurde und Schiedsrichter Lasse Holst auf den Elfmeterpunkt zeigte. Fabian Istrefo trat an und ließ Frederick Lorenzen im Altonaer Tor keine Abwehrchance – 1:0 für Teutonia. Und die Rose-Elf legte im Kräftemessen der beiden Regionalligisten direkt nach: In der 15. Minute war es erneut Kolgeci, der als Vorbereiter fungierte. Dieses Mal flankte er von links in den Strafraum, wo Can Düzel hochstieg und per Kopf zum 2:0 vollendete.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Nach dem zweiten Treffer berappelte sich Altona 93 zumindest ein wenig und kam dann auch zu gefährlichen Szenen vor dem Tor des FC Teutonia 05. So wie nach 37 Minuten, als Altona 93 einen Freistoß zugesprochen bekam, den Ole Wohlers aus 22 Metern auf das Tor brachte und mit seinem Versuch an Teutonias Torwart Malte Schuchhardt scheiterte. Über einen Umweg kam der Ball nach diesem Freistoß zu Hendrik Bombeck, der aus 16 Metern abzog. Schuchhardt reagierte prächtig und kratzte den Torschuss des Abwehrspielers von Altona 93 aus dem linken unteren Toreck. Eine vergebene Chance, die sich am Ende rächen sollte: Der Lotto-Pokal und damit auch die Teilnahme im DFB-Pokal sicherte sich der FC Teutonia 05.

Zwei frühe Treffer als Grundstein: FC Teutonia 05 vertritt Hamburg neben HSV und FC St. Pauli im DFB-Pokal

Nach dem Seitenwechsel hatte Altona 93 zunächst noch einmal für Spannung gesorgt: mit einem Treffer in der 62. Minute, der zumindest einen Moment lang für Diskussionen sorgte: Dren Feka hatte mit seinem Schuss Teutonias Manuel Andrijanic ausgeknockt. Statt den Ball ins Aus zu spielen, wie es die Fairness vielleicht geboten hätte, hielt Altona den Ball im Spiel – und das mit Folgen: Andre Wallenborn leitete den Ball weiter zu Noah Gumpert, der wiederum mit seinem Schuss Malte Schuchhardt keine Chance ließ. Allerdings wurde der Schuss des Altonaers noch von Teutonias George Kelbel abgefälscht, so dass der Schlussmann der Teutonen keinerlei Abwehrchance hatte. Es sollte allerdings der einzige Moment bleiben, in dem die Altonaer jubeln konnten.

Auch interessant

Kommentare