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FC St. Pauli-Transfergerüchte: Wer stürmt neben Burgstaller – kommt ein Neuer?

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Von: Robin Dittrich

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Vor dem Start in das Fußballjahr 2022 sucht der FC St. Pauli einen Stürmer. Guido Burgstaller ist gesetzt, doch wer läuft neben ihm auf? Es gibt Transfergerüchte.

Hamburg – 37 Tore ballerte der FC St. Pauli in der Hinrunde – die zweitmeisten der gesamten Zweiten Bundesliga. Zum Vergleich: der Hamburger SV traf im gleichen Zeitraum lediglich 30-mal. 14 Tore der Kiezkicker gingen dabei auf das Konto von Mittelstürmer Guido Burgstaller. Der Österreicher präsentierte sich seit seinem Wechsel von Schalke 04 zu St. Pauli in überragender Form. Gegen seinen ehemaligen Verein netzte er beim 2-1 Sieg gleich zweimal ein.

Doch wer trifft, wenn Burgstaller mal ausfällt? Bisher niemand, zumindest nicht ansatzweise in Burgstallers Sphären. Wer läuft also in der Rückrunde neben dem Stürmerstar auf? Der FC St. Pauli könnte sogar auf dem Transfermarkt aktiv werden – es gibt ein Gerücht von einem anderen ehemaligen Verein Burgstallers.

Fußballspieler:Guido Burgstaller
Tore Hinrunde:18 Tore
Sturmkollegen:Max Dittgen, Igor Matanovic, Simon Makienok
Transfergerücht:Mark Harris

Bisher konnte kein Stürmer außer Burgstaller überzeugen – wie lief das Trainingslager beim FC St. Pauli?

Dass an Guido Burgstaller kein Vorbeikommen ist, wird wohl jeder Beobachter verstehen. Der Österreicher trifft aus allen Lagen und harmoniert insbesondere im Zusammenspiel mit Mittelfeldmotor Daniel-Kofi Kyereh, der momentan für Ghana beim Africa Cup kickt. Kyereh ist mit seinen fünf Saisontoren auch schon die Nummer zwei hinter Burgstaller. Direkt dahinter folgt Maximilian Dittgen. Der 26-Jährige spielt meist als hängende Spitze und kommt in dieser Saison immerhin auf vier Treffer in fast 550 Einsatzminuten.

Guido Burgstaller blickt auf seine drei möglichen Stürmpartner Max Dittgen, Igor Matanovic und Simon Makienok.
Wer stürmt in der Rückrunde neben Guido Burgstaller? (24hamburg.de-Montage) © Imago

Auch das Trainingslager lief gut für Dittgen – er traf im Testspiel gegen Beerschot aus Belgien. „Ditte hat es jetzt geschafft, in einer Stunde Spielzeit vier Abschlüsse zu haben. Das zeigt seine Qualität, dass er immer wieder tief geht. Das hilft uns enorm in vielen Spielen“ gab sich St. Pauli-Trainer Timo Schultz begeistert. Eine Schwäche des Stürmers ist noch die Verwertung seiner Chancen: „Er hätte ein oder zwei Tore mehr schießen können“ sagte Schultz dazu. Trotzdem könnte Dittgen die besten Chancen auf den Stammplatz im Sturm haben.

Bisher noch nicht getroffen hat Igor Matanovic. Trotzdem durfte der 18-jährige Hamburger die letzten fünf Ligaspielen für die Kiezkicker bestreiten. Dabei gelangen ihm immerhin zwei Vorlagen. Timo Schultz, der seinen Vertrag in Hamburg unbedingt verlängern will, hat anscheinend gefallen am 1,94-Hühnen gefunden. Der Youngster will unbedingt ein Bundesliga-Tor schießen: „Ich gebe mich nicht damit zufrieden, dass ich kein Tor gemacht habe. Ich hoffe, dass es in naher Zukunft so weit ist.“

Holt der FC St. Pauli einen neuen Stürmer aus Wales?

Als dritte Sturmalternative gilt Simon Makienok. Der Däne kam bisher in zwölf Spielen zum Einsatz und erzielte drei Tore. Unvergessen bleiben seine zwei Buden gegen den Hamburger SV, die den Kiezkickern den 3-2 Erfolg sicherten. Doch seitdem ging nicht mehr viel bei Makienok. Zuletzt fiel er aufgrund einer Corona-Infektion aus. Ob es in der Rückrunde für die erste Mannschaft reicht, ist fraglich – auch wegen Verletzungsproblemen: „Bei Simon war ich froh, dass er überhaupt spielen konnte. Er hatte etwas Knie-Probleme, hat in den 30 Minuten als Zielspieler genau das gezeigt, was man von ihm erwartet.“

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Bei recht wenig Torgefahr von Burgstallers Sturmkollegen könnte St. Pauli sogar auf dem Transfermarkt zuschlagen. Im Raum steht eine Verpflichtung von Mark Harris. Der Waliser spielt aktuell bei Burgstallers altem Club Cardiff City in der Zweiten Englischen Liga. Der 23-Jährige ist Außenstürmer und könnte die Angriffe der Kiezkicker zusätzlich beflügeln.

Bei seiner jetzigen Station ist er jedoch nicht allzu treffsicher. Das könnte sich in St. Paulis System natürlich ändern – doch auch ein guter Vorlagengeber ist gern gesehen.
Wer in der Rückrunde neben Guido Burgstaller kickt, ist noch unsicher. In den ersten zwei Heimspielen wird das auch niemand sehen, zumindest nicht live – es kommt erneut zu Geisterspielen, auch wenn sich die Hamburger Clubs dagegen wehren. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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