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FC St. Pauli-Transfergerüchte: Nürnberg, Wien, Kiez – was hat Burgstaller vor?

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Von: Jan Knötzsch

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Guido Burgstaller ist ein gefragter Mann. Der Stürmer des FC St. Pauli steht bei mehreren Vereinen auf der Wunschliste. Seine Zukunft ist bisher offen.

Hamburg – Die Saison des FC St. Pauli lief über Monate besser als die des Hamburger SV, der letztlich zwar auch in der Relegation an Hertha BSC Berlin den Bundesliga-Aufstieg aus der Hand gab, aber im Gegensatz zu den Fußballern vom Millerntor immerhin diese Chance noch bis (fast) zum Ende hatte. Der FC St. Pauli hingegen verabschiedete sich schon vorher aus dem Aufstiegsrennen. FCSP-Sportchef Andreas Bornemann hatte also frühzeitig mehr Raum und Muße, sich der Kaderplanung zu widmen – diverse FC St. Pauli-Transfergerüchte hat es schon gegeben.

Eines dieser besagten FC St. Pauli-Transfergerüchte: Guido Burgstaller ist im Sommer 2022 weg. Noch ist dies zwar nicht der Fall, doch die Gerüchte um einen Abgang des Top-Torjägers vom Zweitligisten aus dem Hamburger Stadtteil St. Pauli zu einem anderen Verein ist längst nicht ad acta gelegt. Ganz im Gegenteil: Die FC St. Pauli-Transfergerüchte um Guido Burgstaller haben weiterhin Bestand – und bekommen sogar noch einmal neue Nahrung.

Fußballspieler:Guido Burgstaller
Geboren:29. April 1989 (Alter 33 Jahre) in Villach/Österreich
Vertragslaufzeit beim FC St. Pauli:30. Juni 2022
Marktwert:1,0 Million Euro (Quelle: transfermarkt.de)

FC St. Pauli-Transfergerüchte: Stürmer Guido Burgstaller hat beim neuen Verein die Qual der Wahl

Bei einem Verein, der eine erfolgreiche Saison spielt, stehen nach selbiger die Interessenten für gute Spieler Schlange. Das kennt der FC St. Pauli inzwischen: Finn Ole Becker wechselt von der Reeperbahn zur TSG 1899 Hoffenheim. Und um diverse andere Kicker gibt es FC St. Pauli-Transfergerüchte – so wie um Maximilian Dittgens Zukunft in der Dritten Liga. In weit höhere Sphären dürfte es hingegen Daniel-Kofi Kyereh ziehen. Eines der ersten FC St. Pauli-Transfergerüchte lautete, dass Kyereh zu Union Berlin geht. Dann begann Borussia Mönchengladbach am FC St. Pauli-Spieler zu baggern. Zuletzt stürzte sich dann der SC Freiburg auf den FC St. Pauli-Kicker, dessen Zukunft vermutlich nicht in Hamburg liegen wird.

Hat die Qual der Wahl: Guido Burgstaller faltet die Hände vor der Brust zusammen.
St. Pauli-Transfergerüchte: Wohin wechselt Guido Burgstaller? © Susanne Hübner/imago

Genau wie bei Daniel-Kofi Kyereh ist auch bei Guido Burgstaller noch ein großes Fragezeichen hinter der Frage, wo der Stürmer in der kommenden Saison dem Ball nachjagt und die Kugel im Tor versenkt. Wird er dies weiter für die Braun-Weißen unweit des Kiez tun? Oder ist an den FC St. Pauli-Transfergerüchten der vergangenen Tage und Wochen doch etwas dran und „Burgi“ bricht seine Zelte in der Hansestadt Hamburg ab, um woanders hin zu wechseln. Dabei hat der Österreicher dem Vernehmen nach zwei Alternativen, die geografisch beide weitaus südlicher angesiedelt sind als sein Noch-Verein FC St. Pauli.

FC St. Pauli-Transfergerüchte: Diese Summe ruft der Kiezklub als Ablöse für Guido Burgstaller auf

Namentlich geht es, so viel ist dank der FC St. Pauli-Transfergerüchte klar, um den 1. FC Nürnberg und Rapid Wien aus der Ersten Liga Österreichs. Rapid Wien ist auch Bestandteil eines HSV-Transfergerüchts, in dem es um einen Leihspieler des HSV geht, der auch bei einem frisch gebackenen Zweitligisten ein Thema sein soll. Was Guido Burgstaller und die FC St. Pauli-Transfergerüchte angeht, so hat Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking, jetzt Sportvorstand in Nürnberg, unlängst bei einem PR-Termin öffentlich erklärt: „Ich kann bestätigen, dass wir uns über ihn Gedanken machen.“ Der FCN, wo Burgstaller von Januar 2015 bis Januar 2017 schon spielte, wolle das Thema „in aller Ruhe abarbeiten“.

Ich kann bestätigen, dass wir uns über ihn Gedanken machen.

Dieter Hecking, Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, über das Interesse an FC St. Pauli-Stürmer Guido Burgstaller

Auch bei Rapid Wien hat Burgstaller eine Vergangenheit: Beim Klub aus der österreichischen Hauptstadt kickte der Mann, um den es FC St. Pauli-Transfergerüchte gibt, zwischen 2011 und 2014. Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic hat beim TV-Sender Sky unlängst erklärt, Burgstaller sei „ein Spieler, den wir gerne haben wollen.“ Laut Barisic solle es bei Rapid im Sommer „einen Riesen-Umbruch geben“ und „es werden sehr viele neue Spieler begrüßt werden.“ Dass dazu auch Guido Burgstaller zählen wird, ist bislang nur ein FC St. Pauli-Transfergerücht – aber eben eines mit gewisser Grundlage.

FC St. Pauli-Transfergerüchte: Warum Rapid Wien einen Vorteil beim Buhlen um Guido Burgstaller hat

Denn offenbar will sich Guido Burgstaller aus familiären Gründen einen Abschied aus Hamburg vorstellen können, wo der Stürmer beim FC St. Pauli noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 besitzt. Burgstallers Ehefrau Stefanie ist mit Tochter Mila schon vor einigen Monaten wieder nach Kärnten gezogen. Das würde eher für einen Wechsel von Guido Burgstaller nach Österreich sprechen. Der Haken allerdings: Egal, wohin Burgstaller wechseln wird, wird der FC St. Pauli eine Ablöse fordern.

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Laut Bild-Zeitung will der Kiezklub 800.000 Euro für Burgstaller, der in der vergangenen Saison 18 Saisontore erzielt hat. „Ob es realisierbar und finanziell umsetzbar ist, liegt nicht nur an uns. Es gibt da mehrere Parteien, die da involviert sind. Da gehören andere auch noch dazu, nicht nur ich“, konstatiert Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic, der allerdings mit Rapid Wien bei der Realisierung des FC St. Pauli-Transfergerüchts einen Vorteil hat: Rapid hat sich für die Uefa Conference League qualifiziert, was den Österreichern höhere Einnahmen bescheren wird.

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