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FC St. Pauli-Transfergerüchte: Ist Top-Torjäger Burgstaller im Sommer weg?

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Von: Jan Knötzsch

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Finn Ole Becker geht im Sommer. Daniel-Kofi Kyereh wird umworben. Jetzt hat ein Verein ein Auge auf FC St. Pauli-Stürmer Guido Burgstaller geworfen.

Hamburg – In jeder guten Mannschaft, die Erfolg hat, gibt es immer Spieler, die herausragen. Neben den sogenannten „Leadern“ sind dies meistens die, die vorne für das sprichwörtliche Salz in der Suppe sorgen: für die Tore. Oder aber für die Vorlagen, die eben zu jenen Treffern führen. Beim Hamburger SV ist der Erfolg des Klubs aus dem Volksparkstadion in der laufenden Saison eng mit „Goalgetter“ Robert Glatzel verknüpft, um den es bereits HSV-Transfergerüchte gegeben hat. Beim FC St. Pauli, der auch noch um den Aufstieg kämpft, hört dieser Erfolgsgarant auf den Namen Guido Burgstaller.

Aktuell fällt der FC St. Pauli-Torjäger, der in der Statistik selbst Bayern-Stürmer Robert Lewandowski abhängen konnte, aus. Ein Muskelfaserriss setzt ihn außer Gefecht. Und sorgt vielleicht dafür, dass Guido Burgstaller gar nicht mehr im FC St. Pauli-Trikot aufläuft. Denn um den Angreifer der Kiezkicker gibt es FC St. Pauli-Transfergerüchte. Droht sein Abschied?

Fußballspieler:Guido Burgstaller
Geboren:29. April 1989 (Alter 33 Jahre) in Villach (Österreich)
Vertrag beim FC St. Pauli bis:30. Juni 2023
Marktwert:1 Million Euro (Quelle: transfermarkt.de)

FC St. Pauli-Transfergerüchte: Droht nach Becker-Abgang jetzt Verlust und Kyereh-Gerüchten jetzt Abgang von Burgstaller?

Der Verein von der Reeperbahn erlebt damit das, was allen Klubs widerfährt, die mit sportlichen Top-Leistungen auf sich aufmerksam machen und in der Tabelle weit vorne stehen: Die Spieler des Vereins werden für andere, zum Großteil auch finanzstärkere Vertreter interessant – da bildet auch der FCSP, der seine Heimspiele im Millerntorstadion austrägt, keine Ausnahme. So gerne das die Fans des Vereins aus dem Stadtteil St. Pauli und Trainer Timo Schultz, der beim FC St. Pauli vor geraumer Zeit verlängert hat, auch gerne hätten. Anders als bei Coach „Schulle“ müssen die Braun-Weißen bei ihren Leistungsträgern und Führungsspielern eben noch mit FC St. Pauli-Transfergerüchten und den möglichen Abgängen der Spieler rechnen.

Im Hintergrund Fans des FC St. Pauli mit Fahnen auf der Tribüne. Im Vordergrund FC St. Pauli-Stürmer Guido Burgstaller.
Trägt er bald nicht mehr das FC St. Pauli-Trikot? Stürmer Guido Burgstaller wird von einem anderen Verein aus der Zweiten Liga umworben. (24hamburg.de-Montage) © Comsport/Lobeca/imago

Bei Finn Ole Becker ist aus den FC St. Pauli-Transfergerüchten bereits Wahrheit geworden. Er wird das Millerntor nach der laufenden Saison der Zweiten Bundesliga verlassen und in die Erste Bundesliga zur TSG Hoffenheim wechseln. Bei Daniel-Kofi Kyereh gab es zunächst das FC St. Pauli-Transfergerücht, dass Union Berlin ihn holen wolle. Und das nächste FC St. Pauli-Transfergerücht ließ nicht lange warten: Wechselt Kyereh zu Borussia Mönchengladbach? Nun gibt es mit Guido Burgstaller einen weiteren Spieler, um dessen Verbleib die Anhänger des Kiezklubs zittern müssen. Denn auch um ihn ist ein FC St. Paui-Transfergerücht aufgetaucht.

FC St. Pauli-Transfergerüchte: Drei mögliche Szenarien im Poker um Top-Torjäger Guido Burgstaller

Und selbiges hat es in sich: Diverse Medien berichten, dass der 1. FC Nürnberg aus dem FC St. Pauli-Transfergerücht um Guido Burgstaller nach Möglichkeit einen fixen Wechsel machen will. Würde bedeuten: „Burgi“, der mit seiner Verletzung vermutlich auch für die Spiele gegen Schalke (7. Mai 2022) und Fortuna Düsseldorf (13. Mai 2022), trägt unter Umständen nie wieder das FC St. Pauli-Trikot. Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das FC St. Pauli-Transfergerücht um Guido Burgstaller wirklich bewahrheitet und sich die personifizierte Lebensversicherung des Vereins vom Millerntor ins Frankenland verabschiedet?

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Die Bild-Zeitung nennt drei mögliche Szenarien: Bei einem Aufstieg des 1. FC Nürnberg hätte dieser wohl keine Probleme, eine größere Ablösesumme für Guido Burgstaller und die Verwirklichung des FC St. Pauli-Transfergerüchts auf den Tisch zu legen. Variante zwei: Bei einem Aufstieg des FC St. Pauli könnten die Braun-Weißen Burgstaller quasi als Dank dafür, dass er den FCSP in die Erstklassigkeit geschossen hat, nach Nürnberg ziehen lassen, wenn dieser unbedingt dort hin will. Wenn weder der FCN noch St. Pauli aufsteigen, dann würde wohl alles auf sehr hartnäckige Verhandlungen herauslaufen.

Denn: Dann wäre Nürnberg in der kommenden Saison im Rennen um den Aufstieg ein FC St. Pauli-Konkurrent – und zu dem lässt man einen seiner Besten zweifellos nur ungern ziehen.

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