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Ex-Boss Ecclestone: Mick Schumacher wird nie mehr in der Formel 1 fahren

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Von: Christoph Wutz

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Mick Schumacher ist nach zwei Jahren als Stammfahrer bei Haas zurzeit ohne Cockpit. Das wird sich wohl nicht mehr ändern – sagt Bernie Ecclestone.

Gstaad – Die Saison in der Formel 1 kommt langsam aber sicher in die heiße Phase. Nach drei Rennen im Frühjahr geht es am Wochenende nach einer rund einmonatigen Pause mit dem Großen Preis von Aserbaidschan in Baku weiter. Dabei ist auch wieder Mick Schumacher – allerdings nicht als fester, sondern nur als Ersatz- und Testfahrer bei Mercedes. Ex-Formel-1-Boss Ernie Ecclestone hat sich jetzt zur Zukunft des deutschen Piloten geäußert – und glaubt nicht an eine Zukunft von Schumi Jr. in der Rennserie.

Mick Schumacher „muss diesen Traum vergessen“, sagt Ex-Formel-1-Boss Ecclestone

Im Interview mit RTL riet der 92-Jährige dem jungen Fahrer, seine Hoffnungen auf eine Rückkehr als fester Fahrer in der Formel 1 zu begraben: „Er muss diesen Traum vergessen, denn früher oder später wachen wir alle aus einem Traum auf“, sagte der Brite, der die Geschicke in der Rensserie bis 2017 leitete.

Stattdessen empfahl Ecclestone Schumacher, „darüber nachzudenken, was die Alternative ist, und versuchen, das zu verfolgen.“ Zu einem möglichen Feld, in dem er den 24-Jährigen sieht, äußerte sich der ehemalige Funktionär nicht. Nur in der Formel 1 liege die Zukunft von Schumacher in seinen Augen gewiss nicht.

Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (l.) glaubt nicht, dass Mick Schumacher (r.) jemals wieder ein fester Formel-1-Pilot wird.
Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (l.) glaubt nicht, dass Mick Schumacher (r.) jemals wieder ein fester Formel-1-Pilot wird. © Imago / NurPhoto / HochZwei

Mick Schumacher „braucht jemanden, der sich um ihn kümmert“, sagt Ex-Formel-1-Chef Ecclestone

Allerdings nannte er im Gespräch mit RTL sehr wohl die Gründe dafür, warum Mick Schumacher in keinem Formel-1-Boliden mehr sitzen werde. Dem Deutschen fehle eine Person, die ihn unter ihre Fittiche nimmt: „Ich denke, er braucht jemanden, der ihn wirklich zum Erfolg führen will und sich während der gesamten Zeit um ihn kümmert,“ sagte Ecclestone. Auch in seiner Zeit als Pilot des Rennstalls Haas, für den er in den vergangenen beiden Saisons fuhr, sei Schumacher diese Figur abgegangen.

Hier betonte Ecclestone vor allem die Abwesenheit von Micks Vater Michael Schumacher. Diesen könne sein Sohn in seiner derzeitigen Situation wirklich gut gebrauchen. Zwar fängt seine Familie um seine Mutter Corinna Schumacher und seine Managerin Sabine Kehm Mick emotional auf, aber das sei nicht der entscheidende Punkt, an dem der 24-Jährige im Hinblick auf seine Piloten-Laufbahn ansetzen müsse. „Sie helfen ihm in vielen Dingen, aber nicht für eine Karriere als Formel-1-Fahrer“, so Ecclestone gegenüber RTL.

Ex-Formel-1-Boss Ecclestone: Nur Red-Bull Teamchef Horner könnte Mick Schumacher helfen

Aus der Formel-1-Welt sieht Ecclestone einzig Christian Horner, den Teamchef von Red Bull, imstande diese Art Ziehvater für Mick Schumacher zu sein. Allerdings hält es der einstige Formel-1-Boss für sehr unwahrscheinlich, dass der 24-Jährige demnächst einen Stammplatz bei Red Bull erhält.

Ein anderer Red-Bull-Verantwortlicher, Helmut Marko, hat sich jetzt zu Gerüchten um seine Nachfolge geäußert. (wuc)

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