Dänemarks Teamarzt verrät Details

EM 2021: Dänen-Star Eriksen nah am Tod – „Herzstillstand, er war schon weg“

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
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Das Drama um Christian Eriksen bei der Euro 2021 bewegt die Fußballwelt. Dänemarks Team-Arzt berichtet: Eriksen ist dem Tod nur knapp entkommen.

Kopenhagen – Die Bilder bleiben im Kopf. Bei jedem, der sie gesehen hat: Samstagabend, 12. Juni 2021, die 43. Minute im Spiel der EM 2021 zwischen Dänemark und Finnland. Dänemarks Star Christian Eriksen bricht plötzlich ohne Einwirkung eines Gegners zusammen und kollabiert. Noch dem Platz wird er mit einer Herzmassage gerettet, kommt dann ins Krankenhaus. Das Spiel wird später fortgesetzt. Inzwischen ist klar: Christian Eriksen ist nur knapp dem Tod entkommen.

Fußballspieler:Christian Eriksen
Geboren:14. Februar 1992 (Alter: 29 Jahre) in Middelfart, Dänemark
Aktueller Verein:Inter Mailand (Rückennummer: 24)
Position:Mittelfeld
Partnerin:Sabrina Kvist Jensen

EM 2021: Erste Untersuchungen bestätigen Herzinfarkt bei Christian Eriksen – behandelnder Arzt macht Mut

„Er war schon weg. Es war ein Herzstillstand“, hat Morten Boesen, der Teamarzt der dänischen Nationalmannschaft am Sonntag, 13. Juni 2021, auf einer Pressekonferenz bestätigt. Man habe Eriksen, der für Inter Mailand spielt nur „mit Hilfe eines Defibrillator-Einsatzes zurückbekommen“ – und das, wie Boesen sagt, „relativ schnell.“ Glück im Unglück also für den 29-Jährigen. Dessen behandelnder Arzt hat sich am Sonntag zudem zum weiteren Gesundheitszustand des Spielers geäußert.

Den dänischen Spielern steht der Schreck ins Gesicht geschrieben – inzwischen ist klar, wie ernst der Zustand von Christian Eriksen nach seinem Zusammenbruch war.

Eriksen ist nach wie vor stabil, berichtet der Kardiologe Jesper Kjärgaard im dänischen Sender TV2 und gibt zudem erste Erkenntnisse preis: Die Untersuchungen haben den Verdacht auf einen Herzinfarkt bestätigt. „Ich denke, er wird auf jeden Fall wieder auf die Beine kommen,“ so Kjärgaard.

Christian Eriksen befindet sich im Kopenhagener Rigshospitalet, das nicht weit vom Stadion entfernt ist, an dem sich das Drama um den Kicker ereignet hat. Dort wird er für weitere Untersuchungen vorerst auch noch bleiben. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Ritzau Scanpix/imago images

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