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ATP Masters-Turnier am Rothenbaum? Tennis-Boss für Hamburg als Austragungsort

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Von: Kevin Goonewardena

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Kehrt das ATP Masters nach Hamburg zurück? DTB-Boss von Arnim spricht sich für Hamburg als Masters 1000 Standort aus.

Hamburg - Der Deutsche Tennis Bund (DTB) möchte Hamburg als Standort für ein Masters-Turnier der Herren. „Mein Wunsch wäre ganz eindeutig, dass wir in Hamburg ein 1000er-Turnier ausrichten. Wie realistisch das ist, vermag ich nicht einzuschätzen“, sagte DTB-Präsident Dietloff von Arnim in einem Interview des Hamburger Abendblatt (Mittwoch-Ausgabe).

Name:Tennisstadion am Rothenbaum
Adresse:Hallerstraße 89, 20149 Hamburg
Zuschauerkapazität:mehr als 13.000 (Center Court)
Turniere:ATP hamburg (500er Serie, erstes Turnier 1832)

ATP am Rothenbaum: „Flaggschiff unserer Turnierlandschaft“

Die Masters-1000er-Turniere sind die wichtigsten Veranstaltungen unterhalb der vier Grand-Slam-Turniere. Wenn das jedoch nicht möglich sei, werde das bereits vorhandene 500er-Turnier der Herren am Rothenbaum „weiterhin das Flaggschiff unserer Turnierlandschaft sein, im schönsten Tennisstadion der Welt“, meinte von Arnim.

Das Turnier am Rothenbaum gehörte von der Gründung 1999 bis 2009 der Masters-Serie an und trug den Namen „Hamburg Masters“.

Das Hamburger Turnier wird 2023 letztmals als kombinierte Veranstaltung mit Herren- und Damenturnier unter der Ägide des österreichischen Familienunternehmens „Reichel Business Group“ ausgetragen. Peter-Michael Reichel ist Veranstalter des ATP-500-Turniers, seine Tochter Sandra Reichel Turnierdirektorin. Ab 2024 hat der DTB der Agentur Tennium die Ausrichterrechte für das Herrenturnier übertragen.

 Kevin Krawietz und Alexander Zverev schreiben in Hamburg Auogramme
Werden im Tennisstadion Rothenbaum bald nicht nur Davies Cup, sondern auch wieder Master Turniere ausgetragen? Kevin Krawietz und Alexander Zverev schreiben Autogramme nach einer Davies Cup Partie 2022 (Archivbild) © Juergen Hasenkopf / Imago

DTB: Ab 2024 steigen Erlöse aus Lizenzsumme

„Der DTB erlöst von 2024 an eine erheblich höhere Lizenzsumme, und das Finanzielle ist nun einmal ein erhebliches Argument. Aber wir haben nicht nur auf das finanzielle Angebot geachtet. Genauso wichtig ist für uns, dass das Turnier weiterentwickelt wird“, sagte von Arnim und meinte: „Kombinierte Events sind prima, wenn sie wirtschaftlich funktionieren. Aber wir haben für unser Herrenturnier, und nur dafür besitzt der DTB die Lizenz, bessere Entwicklungschancen gesehen, wenn wir es neu vergeben.“ (mit Material der DPA)

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