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HSV-Legende kritisiert Top-Torjäger: „Glatzel ist ein großes Problem“ – warum?

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Von: Jan Knötzsch

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HSV-Stürmer Robert Glatzel ist der beste Torjäger der Hamburger. Trotzdem nimmt ihn eine HSV-Legende mächtig unter Beschuss und übt Kritik am Stürmer.

Hamburg – Der Hamburger SV* hat in der Zweiten Bundesliga Probleme. Und davon wahrlich schon genug. Zum einen sammelt die Mannschaft von Trainer Tim Walter* ausgerechnet im Endspurt des Aufstiegskampfs zu wenig Punkte, als dass in Hamburg noch jeder davon überzeugt ist, dass dem Traditionsverein aus dem Volksparkstadion* die Rückkehr in die Erste Bundesliga glückt – auch wenn HSV-Vorstand Jonas Boldt noch vom Aufstieg überzeugt ist*. Anders als die meisten der HSV-Fans übrigens. Und dann wäre da noch das Problem, dass den HSV und den FC St. Pauli eint: sie stecken beide im Tor-Dilemma*.

Und genau das nimmt eine HSV-Legende zum Anlass, mal ordentlich auf den Tisch zu hauen und eine Kritik in Richtung Hansestadt Hamburg* abzufeuern. Oder besser gesagt: Um HSV-Top-Torjäger Robert Glatzel* mächtig einen mitzugeben. Um was geht es?

Fußballspieler:Robert-Nesta Glatzel
Geboren:8. Januar 1994 (Alter: 28 Jahre) in München
Vertragslaufzeit beim HSV:30. Juni 2024
Marktwert:2,0 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Legende Uli Stein attackiert Robert Glatzel – HSV-Stürmer nicht zum ersten Mal im Kreuzfeuer der Kritik

Nicht erst seit gestern ist Robert Glatzel auch für andere Vereine interessant – weil er trifft. 16 Mal hat der Angreifer des HSV, der nicht mit Vorgänger Simon Terodde verglichen werden will*, in der laufenden Spielzeit bereits für die Equipe von HSV-Trainer Tim Walter ins Schwarze getroffen. Damit ist der Stürmer, den der HSV vor Beginn der laufenden Saison von Cardiff City nach Hamburg gelockt hat, so etwas wie die berühmte personifizierte Lebensversicherung für den HSV, dem Trainer-Legende Friedhelm Funkel ebenso wie St. Pauli den Aufstieg nicht mehr zutraut*. So oft wie Glatzel trifft keiner für den HSV. Entsprechend wichtig für den HSV, bei dem es Transfergerüchte um Georgi Chakvetadze gibt*.

Im Hintergrund eine Fahne mit dem HSV-Logo. Im Vordergrund Ex-HSV-Torwart Uli Stein und HSV-Stürmer Robert Glatzel.
Bislang ist HSV-Stürmer Robert Glatzel (rechts) bester Torjäger der Hamburger – und trotzdem nimmt Ex-HSV-Keeper Uli Stein den Stürmer des Zweitligisten unter Beschuss. (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Revierfoto/Manngold/imagp

HSV-Transfergerüchte ranken sich auch um Robert Glatzel* – eben weil der Stürmer derjenige ist, der beim HSV aufgrund der Menge seiner erzielten Tore aus der Mannschaft von HSV-Trainer Tim Walter herausragt. Dennoch hat Robert Glatzel in Hamburg einen schweren Stand. Bereits vor Monaten hat ihn eine einstige Sturm-Legende der Zweiten Liga Robert Glatzel kritisiert und dem HSV vorgeworfen, er habe sich bei der Verpflichtung des Torjägers verzockt. Danach jedoch strafte Robert Glatzel im HSV-Trikot seinen prominenten Kritiker Lügen und ließ auf dem Platz Taten in Form von Toren folgen.

HSV-Legende Uli Stein ist mit Robert Glatzel nicht zufrieden – das wirft der Ex-Torwart dem Stürmer vor

Nun steuert die Saison dem Ende und der HSV einem weiteren Nicht-Aufstieg entgegen – trotz der Tatsache, dass eben Robert Glatzel in vielen Spielen der Saison derjenige war, der mit seinen Treffern dafür gesorgt hat, dass der Hamburger SV überhaupt noch Zählbares mitgenommen hat. Und trotzdem muss sich HSV-Angreifer Robert Glatzel im Endspurt der Saison 2021/2022 wieder anzählen und sich Vorwürfe gefallen lassen. Diesmal nicht von einem ehemaligen Top-Torjäger der Zweiten Liga, sondern von einer echten HSV-Legende, die in der Vergangenheit genau für das Gegenteil zuständig war: fürs Toreverhindern.

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Die Rede ist von Ex-HSV-Torwart Uli Stein, der im „Maschinensucher Doppelpass 2. Bundesliga“ auf Sport1 mächtig gegen Robert Glatzel geschossen hat. „Ein großes Problem in dieser Saison ist – trotz seiner 16 Treffer – Glatzel“, hat der Ex-HSV-Torwart in der Sendung auf Sport 1 erklärt. Die Begründung für seine, nun ja: gewagte, These liefert Uli Stein auch: „Wenn man bedenkt, wie viele Chancen er braucht, um ein Tor zu erzielen ... Die Mannschaft kann so schlecht nicht sein und mit einem Mittelstürmer wie Terodde wäre der HSV auf einem Aufstiegsplatz.“

Was dem ehemaligen HSV-Schlussmann bei all seiner Kritik offenbar entfallen ist: Auch mit den Toren eines Simon Terodde* verpasste der Hamburger SV in der Vorsaison den Sprung in die Bundesliga. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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