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Vögel füttern: Drei Tipps, die ungebetene Gäste vom Vogelhaus fernhalten

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Von: Ines Alms

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Auf dem Balkon oder im Garten die Vögel zu füttern, bringt vielen Menschen Freude. Nicht so sehr aber, dass auch Tauben oder Mäuse an den Körnern bedienen. Doch das lässt sich zum Glück verhindern.

Es ist so nett, die Vögel am Futterhäuschen zu beobachten. Doch das Knabberzeug zieht – oftmals auch nachts – unerwünschte Gäste an, die sich daran bedienen, Krankheiten verbreiten und den Vögeln zur Gefahr werden. Es gibt jedoch Methoden, wie man Ratten, Tauben oder Mäuse auf Abstand hält.

Vogelfutter: Drei Methoden, mit denen Sie andere Tiere fernhalten

Eine Maus sitzt im Garten an einem blauen Futterspender mit Erdnüssen
Mäuse am Futterspender für Vögel mitversorgen? Nein danke. Daher ist die Wahl der Saaten wichtig. (Symbolbild) © imagebroker/Imago

Wer im Garten oder sogar auf dem Balkon ein Vogelhäuschen hat, der beabsichtigt sicherlich nicht, auch Tiere oder gar Schädlinge mit durchzufüttern, die auch anderswo eine Nahrungsquelle finden. Nager und Co. verschmutzen das Vogelfutter mit ihrem Kot und übertragen so Krankheiten auf die gewünschten Vöglein. Und Raubtiere wie Katzen, die es eher auf die Vogelhausgäste selbst abgesehen haben, sind an der Futterstelle nicht gern gesehen. Wie kann man also gegen diese Umstände vorgehen?

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) gibt folgende Tipps, die unerwünschte Tiere fernhalten sollen:

  1. Ausstattung: Es gibt spezielle Futterspender, die für Tauben oder Rabenvögel uninteressant sind. Oder man umspannt das Häuschen mit einem Maschendraht, durch den größere Tiere nicht durchpassen. Die kletterbegabten Ratten hindert man laut BR24 am Zugang, indem man das Vogelhaus auf einer glatten Edelstahl- oder Alustange befestigt.
  2. Standort: Das Futterhaus sollte möglichst frei im Garten stehen und drei bis vier Meter von einem Gebüsch oder Baum entfernt. So können die Vögel eine sich anpirschende Katze gut bemerken. Nager haben in der Nähe keine Versteckmöglichkeiten und es nicht leicht, hinzuspringen.
  3. Futter: Vermeiden Sie Futtermischungen mit Getreide – die Vögel mögen dies meist nicht. Mäuse und Ratten dafür umso lieber. Füllen Sie nur so viel Futter in offene Futterstellen, dass die Vögel es bis zum Abend leer fressen können. Lagern Sie es außerdem in verschlossenen Gefäßen, durch die sich auch keine Ratte knabbern kann.

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Wenn Sie Mäuse oder Tauben in der Nähe der Futterstelle sichten, ist es besser, die Vogelfütterung erst einmal eine Zeit lang zu stoppen und die entsprechende Tierart gezielt zu bekämpfen: Ratten beispielsweise mit stark riechenden Tüchern, Krähen und andere Rabenvögel mit CDs und Lärm. Katzen vertreibt man durch Händeklatschen und mit einem ordentlichen Spritzer aus der Wasserpistole oder Sprühflasche – allerdings erfordert dies etwas Geduld bzw. regelmäßige Wiederholung.

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