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Anschreiben entstehen oft im Copy-and-paste-Verfahren

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Anschreiben Copy-and-paste-Verfahren Bewerbung
Ein Anschreiben ist für viele Bewerberinnen und Bewerber lästig. Nicht selten muss es gleich für mehrere Bewerbungen herhalten. © Christin Klose/dpa-tmn

Mit dem Anschreiben haben viele Bewerberinnen und Bewerber Schwierigkeiten. Haben sie erstmal eines aufgesetzt, muss das oft als Blaupause für mehrere Bewerbungen herhalten, so eine Umfrage.

Köln - Adresse und Kontaktperson austauschen, fertig: Rund ein Fünftel (21 Prozent) der Bewerberinnen und Bewerber nutzt gerne mal das gleiche Anschreiben für weitere Bewerbungen. Das zeigt eine Umfrage, für die das Marktforschungsunternehmen Respondi im Auftrag des Karriereportals Joblift rund 1000 Bewerberinnen und Bewerber befragt hat.

Nicht wenige recyceln wohl auch große Teile des einmal aufgesetzten Dokuments. So gibt ein weiteres Viertel der Befragten (26 Prozent) an, sich bei der Erstellung des Anschreibens für eine zweite Bewerbung mehr als 50 Prozent Zeit zu sparen. Insgesamt stecken 65 Prozent ohnehin maximal eine Stunde Zeit in die Erstellung ihres Anschreibens.

Der Umfrage zufolge fällt es Bewerberinnen und Bewerber insbesondere schwer, im Anschreiben zu erklären, was sie von anderen abhebt. Das gaben 86 Prozent an. Auch darzustellen, warum sie sich gerade bei diesem Unternehmen bewerben, ist für einen Großteil (77 Prozent) der Kandidatinnen und Kandidaten eine Herausforderung. dpa

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