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Zwölfjährige an Freier vermittelt – Haft für Norddeutschen

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Ein 35-Jähriger wurde vom Gericht wegen schweren sexuellen Missbrauch von Kindern zu acht Jahren Haft verurteilt. Über das Internet hat er Minderjährige an Freier vermittelt.

Flensburg – Für schweren sexuellen Missbrauch von Kindern hat das Landgericht Flensburg am Dienstag, 12. April, 2022 einen 35-Jährigen zu acht Jahren Haft verurteilt. Der Norddeutsche hatte ein damals zwölf Jahre altes Mädchen aus dem Raum München über das Internet an Freier im Süden vermittelt. Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre und zehn Monate wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in neun und sexuellen Missbrauchs von Kindern in einem Fall gefordert.

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Acht Jahre Haft für 35-jährigen aus Norddeutschland – Er hat Zwölfjährige an Freier vermittelt

Der Angeklagte sitzt im Gerichtssaal des Landgericht Flensburg. Für schweren sexuellen Missbrauch von Kindern hat das Landgericht Flensburg am Dienstag den 35-Jährigen Angeklagten zu acht Jahren Haft verurteilt.
Der Angeklagte sitzt im Gerichtssaal des Landgericht Flensburg. Für schweren sexuellen Missbrauch von Kindern hat das Landgericht Flensburg am Dienstag den 35-jährigen Angeklagten zu acht Jahren Haft verurteilt. © Christian Charisius/DPA

Der Verteidiger plädierte auf vier Jahre. Der Angeklagte hat die Vorwürfe weitgehend eingeräumt. Über Messenger-Dienste und das Internet lockte der Mann aus dem Kreis Nordfriesland Minderjährige an, gab sich selbst als 16 oder 18 Jahre alt aus. Ursprünglich waren 42 Sexualdelikte angeklagt.

Urteil in Flensburg: 35-Jähriger muss für Acht Jahre in Haft

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Bis auf die zehn Taten stellte das Gericht das Verfahren vorläufig ein. Die Zwölfjährige vermittelte der Angeklagte unter Ausnutzung einer angeblichen finanziellen Notlage per Internet - teils entgeltlich - an Freier. Diese hielt er an, ihm Videos beziehungsweise Fotos des Missbrauchs zu schicken. (DPA) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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