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Urteil im Prozess um fahrlässige Tötung eines Ersthelfers erwartet

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Von: Sebastian Peters

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Ersthelfer verstirbt auf der Autobahn - Mehrere Verletzte! 05.04.21 - Schleswig-Holstein
Auf glatter Fahrbahn soll die Verursacherin plötzlich die Kontrolle verloren haben und in den Ersthelfer gekracht sein © Sebastian Peters

Auf der A7 starb am Ostermontag ein Ersthelfer bei einem schweren Unfall. Die mögliche Verursacherin war mit Sommerreifen bei glatter Straße unterwegs.

Norderstedt – Im Prozess gegen eine 27-Jährige, die einen Ersthelfer auf der Autobahn 7 zwischen Hamburg Schnelsen-Nord und Quickborn angefahren und tödlich verletzt haben soll, werden am Donnerstag, 06. Oktober 2022, Plädoyers und Urteil erwartet. Zuvor werden aber noch mehrere Zeugen gehört, sagte eine Gerichtssprecherin.

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Ersthelfer auf der A7 tödlich verunglückt – Urteil erwartet

Die Frau muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Norderstedt verantworten. Laut Anklage war die Autofahrerin am Ostermontag 2021 mit Sommerreifen auf winterglatter Fahrbahn unterwegs und fuhr zu schnell.

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Das Fahrzeug der Frau sei laut Anklage ins Schleudern geraten und dann mit zwei auf dem Standstreifen stehenden Fahrzeugen kollidiert, sagte die Gerichtssprecherin. Noch innerhalb der Schleuderbewegung soll ihr Wagen einen 64-Jährigen erfasst haben. Er wollte bei einem vorhergehenden Unfall helfen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

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