Kindersitze im Fahrzeug

A24-Unfall: Geisterfahrer tötet Eheleute – nur der Hund überlebt

  • Sebastian Peters
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Tödlicher Unfall auf der A24. Zwei Personen sterben zwischen Hornbek und Talkau sterben. Der Geisterfahrer kämpft um sein Leben. Nur ein Hund überlebt!

Hornbek – Tödlicher Unfall am Sonntagabend, 30. Mai 2021, auf der A24 bei Hornbek. Ein 77-jähriger Mann, der mit seinen Mercedes auf einem Rastplatz „Tramm“ bei Hornbek scheinbar die Orientierung verlor, tötet nach knappen 300 Metern ein Ehepaar (beide 58) aus Hamburg.

Die Autobahn wurde gesperrt. Die Rettungsgasse wurde, bis auf eine kleine Ausnahme, vorbildlich gebildet. (24hamburg.de-Montage)

Unfall auf der A24: Rentner tötet Ehepaar. Er war als Falschfahrer unterwegs!

Der Rentner (77) wird bei dem Zusammenstoß in seinem Mercedes eingeklemmt. Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Talkau schneiden die Tür ab, trennen das Auto auf. Nach knappen 30 Minuten konnte der Rentner aus dem Fahrzeug befreit werden.

Rettungskräfte sperren die Autobahn 24 in Richtung Hamburg. Das Ehepaar verstirbt vor Ort. (24hamburg.de-Montage)

Der schwer verletzte Mann wird, nachdem er befreit wurde, in ein Krankenhaus geflogen. Es schwebt in Lebensgefahr! Für das Ehepaar aus dem komplett zerstörten Ford Kuga kam jede Hilfe zu spät.

Ehepaar verstirbt vor Ort – Kindersitze liegen in den Trümmern!

Der Fahrer des Ford Kuga war scheinbar sofort tot. Seine Frau, die Beifahrerin, wird noch aus dem Fahrzeug geschnitten und die Reanimation eingeleitet. Doch auch die Ehefrau verstirbt vor Ort.

In diesem Fahrzeug saß das verstorbene Ehepaar. Am Rückspiegel baumeln noch Erinnerungen. (24hamburg.de-Montage)

Kindersitze, die zwischen den Trümmern des Ford Kuga liegen, waren zum Glück nicht besetzt. Das Kind, was auf dem Schlüsselanhänger am Rückspiegel des Fahrzeuges hing, war nicht im Fahrzeug.

Horror-Crash auf der A24 – Nur der Jack-Russell-Terrier überlebt

Ihr Hund, ein kleiner Jack-Russell-Terrier, überlebt den Crash. Rettungskräfte befreiten das verängstigte Tier aus dem Fahrzeug. Auf einer Rücksitzbank eines Streifenwagens wird der Hund versorgt.

Eine Polizisten, die auch als erste an der Einsatzstelle war, kümmert sich anschließend liebevoll um den geretteten Hund. (24hamburg.de-Montage)

Eine Polizistin, die als erste an der Einsatzstelle eintraf, stand sichtbar unter Schock. Sie kümmerte sich liebevoll um den kleinen Terrier und versorgt den kleinen Racker mit ihrem eigenen Trinkwasser. Anschließend kam der Hund in ein Tierheim.

Nach tödlichen Unfall: Wie kam es zum Unfall?

Aber wie kam es zum tödlichen Crash auf der A24? Unklar, sagt die Polizei. Auf dem Rastplatz stehen zwei Schilder die eigentlich deutlich drauf hinweisen, dass man gerade in die falsche Richtung auffahren möchte. Möglich ist, dass der 77-Jährige überfordert war oder die Schilder nicht gesehen hat.

Trotz Warnschilder fährt der Rentner falsch auf die Autobahn! Nach 300 Metern der Horror-Unfall! (24hamburg.de-Montage)

Die A24 wurde für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Hamburg, zwischen den Anschlussstellen Hornbek und Talkau, gesperrt. Ein Sachverständiger sicherte vor Ort spuren. Der genaue Unfallhergang wird nun durch die Polizei ermittelt. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sebastian Peters

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