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Schweinswal in Grömitz „tot gestreichelt“: Bald Fahndung mit Klarfoto?

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Von: Elias Bartl

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Werden die Tierquäler von Grömitz bald ungepixelt gezeigt? Genau das prüft nun die Staatsanwaltschaft. Um die Unbekannten zu finden, ist eine Öffentlichkeitsfahndung im Gespräch.

Grömitz – Bereits seit dem 09. Juli sucht die Polizei mit bisher mäßigem Erfolg nach Zeugen im Fall eines verendeten Schweinswals. Erwachsene Männer kesselte den kleinen Schweinswal im Wasser ein, zogen das Tier an die Oberfläche und hielten ihn fest.

Am Strand von Grömitz quälen Urlauber einen Schweinswal bis er stirbt.
Die Tierquäler posieren mit dem Schweinswal stolz in die Kamera. Die Fotos sind durch die Polizei unkenntlich gemacht. © Polizeidirektion Lübeck

Mehr als 20 Kinder wurden herangerufen um ein Foto mit dem leidenden Tier zu machen. Wenig später starb der kleine Schweinswal. 24hamburg.de berichtete.

Bisher kaum Zeugen – Staatsanwaltschft prüft öffentliche Fahndung

„Das Aufkommen an Zeugenhinweisen ist bislang ausgesprochen gering“, beklagt die Lübecker Oberstaatsanwältin Ulla Hingst bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Da sich die Zeugenhinweise lediglich im einstelligen Bereich befinden, zieht die Staatsanwaltschaft nun eine Öffentlichkeitsfahndung mit nicht verpixelten Bildern in Erwägung. Die Entscheidung darüber stehe aber noch aus. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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