Auf dem Weg zum Einsatz

Retter auf Abwegen – Feuerwehr muss Rettungswagen aus dem Graben ziehen

Der abgerutschte Rettungswagen in Schräglage am Straßenrand
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Der Rettungswagen musste von der Feuerwehr vor dem Umkippen gesichert werden.
  • Elias Bartl
    VonElias Bartl
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Nur eine kleine Lenkung zu weit nach rechts und schon ging es abwärts. Ein Rettungswagen musste auf einer engen Straße einem PKW ausweichen und landet im Graben

Wilstedt – So ein Einsatz kommt auch nicht alle Tage vor. Auf dem Weg zu einem Notfall vor den Toren Hamburgs musste ein Rettungswagen auf einer engen Straße einem entgegenkommenden Auto ausweichen.

Dabei lenkte der Fahrer des Rettungswagens nur ein Stück zu weit zur Seite und schon ging es abwärts. Der tonnenschwere Rettungswagen rutschte seitlich die aufgeweichte Bankette herab – Versuche gegenzulenken helfen nicht mehr.

Weiterfahrt unmöglich – Rettungswagens steckt im Graben fest

Der Wagen steckt so fest, dass eine Weiterfahrt unmöglich ist. Den Notfalleinsatz muss ein anderer Rettungswagen übernehmen.

Um dem Rettungswagen im Graben vor dem Umkippen zu sichern, rückt die Feuerwehr an und verhindert das weitere rutschen. Für die komplizierte Bergung muss noch in der Nacht ein Spezialunternehmen anrücken.

Für mehrere Stunden war die kleine Straße vollständig gesperrt.

Komplizierte Bergung: Spezialfirma muss übernehmen

Da der Rettungswagen tief im Morast feststeckt, geht die Bergung nur Zentimeterweise voran und zieht sich bis in die späten Abendstunden. Die Besatzung des Rettungswagens kam mit dem Schrecken davon.

Auf welche Summe sich der entstandene Schaden an dem Rettungswagen beläuft, ist noch nicht klar. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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