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Reetdachhaus in Uetersen abgebrannt – Polizei geht von Brandstiftung aus

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Von: Sebastian Peters

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Zwei Feuerwehrleute löschen eine brennende Scheune in Uetersen
Die Feuerwehrleute versuchen noch gegen die Flammen zu kämpfen, jedoch ohne großen Erfolg. © Sebastian Peters

Nach dem Großfeuer in Uetersen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Das Ergebnis: Ein technischer Defekt kann ausgeschlossen werden.

Uetersen – War es wirklich Brandstiftung? Die Ermittler stehen vor einem unglaublichen Verdacht. Nach dem Feuer am 10. Oktober 2021 in Uetersen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Gegen 20:30 Uhr ging das Reetdachhaus des Museum „Langes Tannen“ in Flammen auf. Die Feuerwehr war bis zum Morgen im Großeinsatz.

Nach Großfeuer in Uetersen: Ermittler gehen von Brandstiftung aus!

Die Flammen haben neben den Kunstwerken auch das gesamte Gebäude zerstört. Einsatzkräften hatten noch versucht einige Kunstwerke und Ausstellungstücke zu retten, doch vergeblich. Die Flammen haben das Gebäude komplett vernichtet. Kunstwerke zerstört und einmalige Ausstellungstücke sind abgefackelt.

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Nun veröffentlicht die Polizei erste Ermittlungsergebnisse. Diese machen fassungslos! Die Brandermittler, die mehrmals vor Ort nach Spuren gesucht haben, gehen nicht von einem technischen Defekt aus. Auch Sachverständige untermauern diese Aussage. Dieser Ermittlungsstand erschüttert gleich doppelt.

Nach vermutlicher Brandstiftung in Uetersen: Polizei sucht dringend Zeugen

Nämlich, das Reetdachhaus ist bereits zum zweiten Mal abgebrannt. Bereits beim ersten Feuer wurde von Brandstiftung ausgegangen. Ein Tatverdächtiger konnte damals nicht ausgemacht werden. Damit die Ermittlungen diesmal nicht wieder ins Leere führen, bitten die Polizei um Zeugen.

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Zeugen, die auffällige Personen vor, während oder nach dem Brand beobachtet haben, sollen sich unter der Rufnummer 04101 - 202-0 bei der Polizei melden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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