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25 Kilo Kokain: Arbeiter ziehen Beutel mit Drogen aus der Nordsee

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Von: Elias Bartl

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Bereits zum zweiten Mal in kurzer Zeit wird ein Seesack mit Drogen an der Nordseeküste angespült. Arbeiter fanden die rund 25 Kilo Kokain.

Hage – An der ostfriesischen Nordseeküste ist erneut eine größere Menge Drogen angespült worden. Bei Aufräumarbeiten im Deichvorland von Hilgenriedersiel (Landkreis Aurich) entdeckten Arbeiter am Donnerstagnachmittag einen Seesack mit 25 Kilogramm Drogen, wie die Polizei in Aurich am Freitag mitteilte.

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Drogenfund an der Ostsee: Arbeiter ziehen verdächtige Säcke aus dem Meer

Zwei Spaziergänger laufen am Wasser der Ostsee entlang.
Schon zum zweiten Mal in kurzer Zeit wurde ein Seesack mit Kokain an der Ostsee angespült. (Symbolbild) © Jens Büttner/dpa

Demnach handelt es sich um Kokain. Die Drogen wurden sichergestellt. Die Herkunft ist unklar. Die Polizei prüft nun auch, ob eine Verbindung zu einem früheren Fund besteht. „Es wird in alle Richtungen ermittelt“, sagte ein Polizeisprecher.

Erst Ende August war unweit von Hilgenriedersiel auf der etwas östlich vorgelagerten Insel Baltrum ein Seesack angespült worden - auch darin waren 25 Kilogramm Kokain gefunden worden. Damals hatten Spaziergänger den Fund entdeckt und der Polizei gemeldet.

Drogenschmuggler am Werk? Polizei hat eindeutigen Verdacht

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Die Kokainfunde könnten auf bekannte Schmugglermethoden deuten: Früheren Angaben der Ermittlungsbehörden zufolge werden in der Nordsee Rauschgifttaschen von Bord großer Schiffe geworfen und später von kleineren Booten an Land gebracht. Dabei könnten die Seesäcke nun verloren gegangen sein. Bereits im Frühjahr 2017 waren schon einmal Kokainpäckchen an Inselstränden angespült worden. (DPA/EB) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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