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Nord-Ostsee-Kanal: Mann will Hunde retten und geht unter – Suche abgebrochen!

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Von: Sebastian Peters

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Die Feuerwehr ist aktuell auf dem Nord-Ostsee-Kanal im Einsatz. Ein 44-jähriger Mann ist im Wasser untergegangen. Schifffahrtsroute gesperrt!

Schafstedt – Tragödie auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Schafstedt (1.334 Einwohner). Am Samstag, 6. November 2021, ging ein 44-jähriger Mann am Nord-Ostsee-Kanal nahe der A23-Hochbrücke spazieren. Seine beiden Hunde, die unangeleint dabei waren, entdeckten plötzlich ein Reh und fingen an, das Tier zu jagen.

Wasserstraßen:Nord-Ostsee-Kanal
Mittlere Tiefe:11 meter
Länge:98,26 km

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Als die Tiere in den Kanal springen, zieht sich der 44-jährige Hundehalter aus und springt hinterher. In seiner Verzweiflung will der Mann die Tiere aus dem Kanal retten. Plötzlich gerät er selbst in Not. Der Spaziergänger schreit um Hilfe, gerät immer wieder unter die Wasseroberfläche.

Rader Hochbrücke
In der Nähe der Rader Hochbrücke soll der Mann in den Nord-Ostsee-Kanal gesprungen sein. (Symbolfoto) © Carsten Rehder/dpa

Nord-Ostsee-Kanal gesperrt: Feuerwehr sucht den 44-jährigen Hundehalter

Zeugen beobachten die Situation und alarmieren die Feuerwehr. Unter Hochdruck suchen mehrere Hubschrauber, Boote und weitere Einsatzkräfte die Wasseroberfläche ab. Die beiden Hunde können am Land wohlbehalten angetroffen werden.

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Der Hundehalter bleibt aber noch um 17:30 Uhr weiterhin spurlos verschwunden. Der Sucheinsatz auf dem Kanal wurde wenig später erfolglos abgebrochen. Die wichtige Schifffahrtsroute war über Stunden gesperrt.

Transparenz-Hinweis: Der Artikel wurde am Sonntag, 07. November 2021, 07:45 Uhr, aktualisiert.* 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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