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Nord-Ostsee-Kanal: CDU-Politiker fürchtet „dramatische Auswirkungen“ – fordert Ausbau

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Von: Christian Einfeldt

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Die CDU fordert den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals. Durch Kürzungen finanzieller Mittel würde eine wichtige Infrastruktur „an Attraktivität verlieren“.

Kiel/Bremerhaven – Schleswig-Holstein will sich auf der am Mittwoch startenden Verkehrsministerkonferenz in Bremerhaven für mehr Geld für den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals einsetzen. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte Verkehrsstaatssekretär Tobias von der Heide (CDU): „Ausgerechnet jetzt plant das Bundesverkehrsministerium, die Investitionen in den Kanal und die Bundeswasserstraßen erheblich zu reduzieren“ und bezieht sich auf die steigenden Baukosten und den „dringenden Sanierungs- und Ausbaubedarf“. Der schleswig-holsteinische CDU-Politiker fordert einen Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals – alles andere „hätte dramatische Auswirkungen für den Kanal“.

Kanal:Nord-Ostsee-Kanal
Mittlere Tiefe:11m
Länge:98,26 km
Mund:Ostsee

Nord-Ostsee-Kanal: Wichtige Infrastruktur für den Norden – CDU-Politiker kritisiert Haushaltspläne

Der Kieler CDU-Politiker kritisierte die geplanten Haushaltskürzungen für 2023 um ein Drittel auf 594 Millionen für Ausbau und Erhalt aller Bundeswasserstraßen. Allein der Neubau der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel koste 1,2 Milliarden Euro. Würden nun die Mittel gekürzt, mit denen marode Anleger am Kanal saniert, Böschungen stabilisiert, Schleusen gebaut oder repariert werden sollen, dann werde „der Kanal an Attraktivität verlieren, und die Reedereien weichen über die Route um Skagen aus“, sagte von der Heide.

Nord-Ostsee-Kanal.
Nord-Ostsee-Kanal: Statt Kürzungen finanzieller Mittel fordert CDU-Politiker von der Heide, dem „dringenden Sanierungs- und Ausbaubedarf“ nachzukommen. (Symbolbild) © CHROMORANGE/Imago

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Der Kanal sei eine Lebensader Norddeutschlands, die nicht nur Nord- und Ostsee verbinde, sondern auch die Häfen beider Meere. Von der Heide wehrt sich auch gegen geplante Kürzungen beim Personal der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Diese sei ohnehin unterbesetzt. „Das behindert die Instandsetzung und den Ausbau der Wasserstraßen massiv.“

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Nach früheren Angaben des Präsidenten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte, sind bislang 2,5 Milliarden Euro für die Sanierung und den Ausbau des Kanals eingeplant. Dazu gehört neben der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel auch der Ersatz der Levensauer Hochbrücke nahe Kiel. (mit dpa-Material)

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