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Nach Wohnhausbrand mit einem Toten: Polizei ermittelt gegen Störer

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Von: Jan Knötzsch

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Blaulicht
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs: Beamte in Lübeck müssen sich bei einem Einsatz beleidigen und provozieren lassen – jetzt ermitteln sie gegen einen 25-Jährigen. © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Bei einem Brand in der Innenstadt von Lübeck ist ein Mann gestorben. Die Polizei ermittelt – gegen einen 25-Jährigen, der die Einsatzkräfte beleidigt hat.

Lübeck - Ein Wohnhausbrand in der Innenstadt von Lübeck, bei dem es einen Toten gegeben hat, wird womöglich ein Nachspiel haben. Und zwar für einen 25-Jährigen, der mit dem Brand an und für sich nach jetzigem Stand nichts zu tun hat, aber trotzdem Ermittlungen der Polizei auf sich zieht, wie selbige jetzt offiziell mitgeteilt hat.

Was wird dem Mann genau vorgeworfen, dass er in den Blickpunkt der Polizei gerückt ist?

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Einsatz nach Wohnhausbrand in Lübeck: 25-Jähriger beleidigt und provoziert Einsatzkräfte

Wie die Beamten mitteilen, ermitteln die Polizei und die Staatsanwaltschaft gegen den Mann, weil er nach dem Brand in dem Wohnhaus in der Lübecker Innenstadt die Rettungsarbeiten behindert haben soll. Der 25-Jährige, der aus Lübeck stammt, habe die Einsatzkräfte massiv beleidigt und provoziert, teilte die Polizei am Montag, 4. Juli 2022, mit. Zur Verhinderung weiterer Straftaten, so die Mitteilung der Beamten, sei er vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

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Ein Atem-Alkoholtest ergab den Angaben zufolge einen Wert von fast drei Promille. Gegen den Mann wird jetzt wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Bei dem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Lübecker Innenstadt war am Sonntag, 3. Juli 2022, ein 39 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Er hatte in seiner Küche im zweiten Obergeschoss Essen auf dem Herd vergessen.

Großeinsatz der Polizei in Hamburg: Bewaffneter Mann an der Kieler Straße unterwegs

Zwei weitere Hausbewohner wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. In der Hansestadt Hamburg ist es derweil am Montag zu einem Großeinsatz der Polizei an der Kieler Straße, weil dort ein bewaffneter Mann unterwegs war. Bei einem Sturz von einem Leuchtturm in Hamburg-Wilhelmsburg wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. In Winsen entdeckte ein Feuerwehrmann auf dem Heimweg einen Brand.

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