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Nach Tod einer Frau auf der A7 - Anklage gegen Ehemann erhoben

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Von: Elias Bartl

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Sperrung der A7 bei Schuby wegen eines Polizeieinsatzes
Ermittlerinnen in weißen Schutzanzügen sichern auf der A7 Spuren. © Sebastian Peters

Sollte es wie ein Unfall aussehen? Rund vier Monate nach der tödlichen Gewalttat an der A7 bei Schuby steht der Ehemann des Opfers vor Gericht.

Flensburg/Schuby – Rund vier Monate nach der tödlichen Gewalttat an der A7 bei Schuby gegen eine Frau hat die Staatsanwaltschaft Flensburg Anklage gegen den Ehemann erhoben. Die Anklageschrift sei zugestellt worden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Flensburg auf Nachfrage.

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Polizei ermittelte nach angeblichen Verkehrsunfall: Ehemann des Opfers vor Gericht

Der Mann wurde noch am Tattag festgenommen und am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Totschlags vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Der zur Tatzeit 33 Jahre alte Mann steht im Verdacht, am 20. November 2021 auf seine Frau eingestochen zu haben, nachdem er seinen Wagen auf dem Standstreifen angehalten hatte.

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Ersten Erkenntnissen zufolge gingen die Ermittler davon aus, dass die schwer verletzte Frau anschließend vermutlich von einem Lastwagen auf der Autobahn A7 erfasst und überrollt wurde. Die Frau war überfahren auf der Autobahn gefunden worden. Die Leiche wies mehrere Messerstiche in Hals und Nacken auf. Mann und Frau sind syrischer Nationalität. Beide waren zur Tatzeit amtlich in Dänemark gemeldet. (DPA) * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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