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Mysteriöser Fall auf der A7: Neue Details zum Tod der 31-jährigen Frau

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Von: Sebastian Peters

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Sperrung der A7 bei Schuby wegen eines Polizeieinsatzes
Ermittlerinnen in weißen Schutzanzügen sichern vor Ort Spuren. © Sebastian Peters

Nach den Ermittlungen der Mordkommission auf der A7 bei Schuby sind jetzt neue Details bekannt. Der 33-Jährige wurde in eine psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Schleswig-Flensburg – Es war und ist ein Rätsel, was am Samstag, 20. November 2021, auf der A7 bei Schuby passierte. Gegen 6:00 Uhr wird die Polizei und Feuerwehr informiert. Ein angeblicher Verkehrsunfall auf der Autobahn. Es sollen Personen eingeklemmt sein.

A7 bei Schuby: Polizei ermittelt auf der Autobahn – 31-jährige Frau mehrfach mit Messer attackiert

Doch es kommt alles anders als angenommen. Nach kurzem Augenblick wird den Einsatzkräften klar, dass es sich hier scheinbar um einen mutmaßlichen Mord handeln könnte. Ein 33-jähriger Mann wird noch vor Ort widerstandslos festgenommen.

Stau auf der A7 bei Schuby.
Der Verkehr wurde zeitweilig einspurig an dem Tatort vorbeigeführt. © Privat

Die Polizei hat sich bis Sonntag, 21. November 2021, bedeckt gehalten, kaum Informationen herausgegeben. Jetzt gibt es aber neue Details zum Ermittlungsstand. Demzufolge soll der 33-jährige Fahrer des silbernen Suzuki Liana zuerst das Fahrzeug auf den Standstreifen gesteuert und anschließend mehrfach auf seine 31-jährige Ehefrau eingestochen haben.

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Mehrere Stichverletzungen im Hals, Nacken und im Bereich des Rückens deuten darauf hin. Dennoch gelang der Frau zunächst die Flucht. In ihrer Panik rannte die 31-Jährige auf die Fahrbahn der Autobahn.

Mit einem Messer attackiert und von einem Lastwagen überrollt: 31-jährige ohne Überlebenschance!

Dort wurde die Frau scheinbar von einem Lastwagen überrollt. Die 31-jährige Frau verstirbt nach an Ort und Stelle. Infolge der Ermittlungen musste die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt werden.

Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Informationen zum Hergang der Tat oder/und zum silbernen Suzuki Liana geben können. Außerdem fahndet die Polizei nach dem bisher unbekannten Fahrzeug/Lkw, der die verletzte Frau überrollt hat. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0461-4840 entgegen. 

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Der 33-jährige Tatverdächtige wurde wegen des Verdachts des Totschlags in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Dies hat das Amtsgericht Flensburg entschieden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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