Aus Rache?

Schüler rastet aus, rammt Lehrer Messer in den Kopf

Schulflur mit reinmontiertem Polizeiabsperrband
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Eine Schule in Mölln wurde am Donnerstag, 4. März 2021, zum Schauplatz einer brutalen Messer-Attacke. (Symbolbild/24hamburg.de-Montage)
  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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Brutale Messerattacke in einer Schule in Mölln (Schleswig-Holstein). Ein Schüler dreht komplett durch, sticht plötzlich auf einen Lehrer ein.

Mölln (Schleswig-Holstein) – Schockierender Gewaltausbruch an einer Schule in Mölln. Ein Syrer soll am Donnerstag, 4. März 2021, versucht haben, seinen ehemaligen Lehrer zu töten. Laut der Lübecker Polizei kommt der 32-jährige Beschuldigte mittags in die Schule. Er spricht den Lehrer (44) an, sagt, er wolle einen Sprachkurs belegen.

Als sich der Lehrer Notizen auf einem Anmeldebogen macht, zückt der 32-Jährige eine 15 Zentimeter lange Klinge – und rammt sie seinem Opfer in den Kopf. Das Messer trifft den Lehrer auf Höhe des Ohres. Doch der bleibt stehen, verteidigt sich. Der blutende Lehrer schafft es, seinem Angreifer das Messer zu entreißen. Die Klinge schneidet ihm in die Hand.

Es kommt zum Gerangel, dann geht das Opfer zu Boden. Der Ex-Schüler malträtiert den 44-Jährigen weiter mit Fäusten, setzt sich auf ihn. Währenddessen rufen die anderen Lehrer die Polizei. Die Einsatzkräfte schaffen es nur mit Pfefferspray, den brutalen Messer-Stecher von seinem Opfer runterzuzerren und festzunehmen.

Der niedergestochene Lehrer wird mit schweren Schnittverletzungen an Kopf und Händen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe laut Polizei nicht. Der mutmaßliche Täter soll noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Anklage: versuchter Totschlags und gefährliche Körperverletzung. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. 

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