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Kieler Rathausplatz: Lkw fährt gegen Fahnenmast, Frau stirbt – Geldstrafe

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Von: Sebastian Peters

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Auftakt Prozess wegen fahrlässiger Tötung
Der LKW-Fahrer muss nun eine Geldstraße zahlen. © Axel Heimken/dpa

Wegen fahrlässiger Tötung: Ein LKW-Fahrer muss 5400 Euro Geldstrafe zahlen, weil dieser mit seinem Lastwagen einen Fahnenmast umgekippt. Eine Frau starb.

Kiel – Weil ein Lkw-Fahrer einen Fahnenmast zum Umstürzen brachte und eine Frau starb, hat ihn das Amtsgericht Kiel wegen fahrlässiger Tötung zu 5400 Euro Geldstrafe verurteilt. Damit folgte das Gericht am Mittwoch, 27. April 2022, dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Vorausgegangen waren eine Verständigung auf einen Strafrahmen und ein Geständnis des 62-Jährigen aus der Nähe von Bamberg in Franken. Das Verfahren gegen dessen 75 Jahre alten Beifahrer wurde gegen 1200 Euro Geldauflage vorläufig eingestellt.

Nach Unfall in Kiel: Frau von Fahnenmast erschlage – Geldstraße für LKW-Fahrer

Der Fahrer hatte den Lkw im August 2020 auf dem Kieler Rathausplatz das letzte Stück ohne Einweisung des Beifahrers zurückgesetzt und dabei den Mast angefahren. Daraufhin brach der 14 Meter hohe Fahnenmast und erschlug eine 23 Jahre alte Auszubildende. Sie hatte sich mit anderen neuen Azubis der Stadt Kiel für ein gemeinsames Foto auf dem Rathausplatz versammelt.

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