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In Schleswig-Holstein sind mehr als 2300 Haftbefehle offen!

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Von: Sebastian Peters

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Mehr als 2300 Haftbefehle sind aktuell im Hamburger Nachbarbundesland Schleswig-Holstein offen. Darunter fallen allerhand Straftaten.

Kiel – Mehr als 2300 Haftbefehle sind in Schleswig-Holstein noch offen. Etwa ein Drittel davon seien wegen Diebstahl und Unterschlagung erlassen worden, sagte der Sprecher des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein, Uwe Keller.

Schleswig-Holstein: wegen Diebstahl und Unterschlagung – mehr als 2300 Haftbefehle offen!

Damit rangierten diese Eigentumsdelikte an der Spitze der fünf häufigsten Deliktsbereiche, sagte er. Allerdings sei das nur eine Momentaufnahme. Die im Zeitraum zwischen zwei Erhebungsstichtagen erfassten Haftbefehle können zum Stichtag bereits wieder erledigt sein, sagte er.

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An zweiter Stelle rangieren die Haftbefehle wegen sogenannter gemeingefährlicher Straftaten, wie Trunkenheitsfahrten oder Brandstiftung, die für die Allgemeinheit potenziell gefährlich seien, sagte Keller. Es folgen Straßenverkehrsdelikte, Haftbefehle wegen Betrug und Untreue sowie Betäubungsmitteldelikte.

Polizei im Einsatz
Polizei (Symbolfoto) © Sebastian Peters

„Im Gegensatz dazu machen die sogenannten schwereren Delikte wie Mord, Totschlag oder Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nur einen geringen Anteil an den offenen Haftbefehlen aus“, sagte Keller.

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Insgesamt waren am 1. Januar 2022 in Schleswig-Holstein 2391 Haftbefehle offen. Diese Zahl sei nicht gleichzusetzen mit der Zahl gesuchter Personen. „Für eine Person können durchaus mehrere Haftbefehle bestehen“, sagte Keller. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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