Großer Feuerwehreinsatz

Rauch über Hamburg: Stromausfall in Müllverbrennung – Katwarn löst aus

Rauchwolke über der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld.
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In der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld fiel am Mittwochabend, 2. Dezember 2020, der Strom aus. Der Rauch zog bis nach Hamburg. (24hamburg.de-Montage)
  • Laura-Marie Löwen
    vonLaura-Marie Löwen
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Großeinsatz vor den Toren Hamburgs: Am Mittwochabend, 2. Dezember 2020, fiel in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld der Strom aus. Der Rauch zog bis nach Hamburg.

  • Stromausfall in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld.
  • Rauchwolke zieht bis an Hamburger Stadtrand.
  • Feuerwehr startet einen Großeinsatz.

Stapelfeld bei Hamburg – Am Mittwochabend, 2. Dezember 2020, kam es in der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld (Kreis Stormann, Schleswig-Holstein) zu einem Stromausfall. Wie BlaulichtNews.de berichtet, gab es im Brennraum Komplikationen, da sich Schotte und Lüftungsklappen nicht mehr schließen ließen – die Situation geriet somit außer Kontrolle.

Stromausfall in Müllverbrennungsanlage Stapelfeld bei Hamburg – Feuerwehr rückt an

Nach Informationen der Mopo brannte der Müll in der Anlage normal weiter. Aus Sorge, dass das Feuer durch den technischen Defekt aber nicht mehr kontrollierbar sein könnte, riefen die Betreiber der Müllverbrennungsanlage die Feuerwehr. Insgesamt vier Wehren rückten daraufhin nach und nach an. Nachdem die Einsatzkräfte die Situation begutachtet hatten, legten sie einen Schaumteppich auf den Brennraum, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Zu einem Mega-Brand wie in Hamburg-Winterhude kam es also nicht.

Der Brandrauch verbreitete sich in der gesamten Gegend und erreichte sogar die Hamburger Stadtteile Sasel, Volksdorf, Lehmsahl-Mellingstedt und Rahlstedt. Die Bürgerinnen und Bürger aus den umliegenden Gebieten wurden über die Warnapps Nina und Katwarn benachrichtigt und vor dem Brandrauch und unangenehmen Geruch gewarnt, Gesundheitsgefahr bestünde aber nicht. Gegen 20:15 konnte das Problem dann gelöst werden: Der Strom ließ sich wieder anschalten.

Auch die Kollegen der Hamburger Feuerwehr waren am Mittwoch im Einsatz: Auf der Kreuzung Ballindamm Ecke Glockengießerwall kam es zu einem schweren Unfall. Anders als beim Unfall, den ein Gyros-Lieferant baute, kam bei diesem Vorfall niemand ums Leben. Auch in Hamburg-Rahlstedt kam es im November 2020 zu einem Horror-Crash, als eine Toyota-Fahrerin ein Auto voller Kleinkinder rammte.

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