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Fünftägiger Warnstreik in Schleswig-Holstein: Pendelverkehr beeinträchtigt

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Von: Christian Einfeldt

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Verdi hat Busfahrer des Landes Schleswig-Holstein zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind rund 90 Betriebe, die diese Woche ihre Arbeit niederlegen könnten.

Kiel – Ein Warnstreik in Schleswig-Holstein mit Auswirkungen auf den Pendelverkehr rund um Hamburg: Die Gewerkschaft Verdi hat Busfahrerinnen und Busfahrer des Privatgewerbes aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Ab Montag, 10. Oktober 2022, kündigt sich ein Streik an. Im Worst Case müssen Pendlerinnen und Pendler damit rechnen, dass Busse fünf Tage lang nicht fahren werden. Wie der NDR berichtet, sind etwa 90 Betriebe betroffen.

Bundesland:Schleswig-Holstein
Fläche:15.763 km²
Hauptstadt:Kiel
Bevölkerung:2,897 Millionen (2019)

Warnstreik in Schleswig-Holstein: Privates Busgewerbe legt Arbeit nieder

Angekündigt ist zunächst ein fünftägiger Warnstreik. Verdi fordert für die rund 1900 Beschäftigten eine Erhöhung der Tarife von 1,95 Euro pro Stunde. Dabei bezieht sich die Gewerkschaft auf eine Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Ob die Arbeitgeber den Forderungen nachkommen, könnte sich noch am Montag zeigen.

Fahnen der Gewerkschaft Verdi. Busse im Hintergrund.
Schleswig-Holstein: Die Gewerkschaft Verdi ruft zum fünftägigen Warnstreik auf. (Symbolbild) © Frank Molter/dpa

Am Tag des Beginn des Streiks sind auch die Verhandlungen geplant – das war zumindest der ursprüngliche Plan. Bei Einigung, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) soll der Warnstreik noch heute beendet werden. Ob es jedoch tatsächlich zu den Verhandlungen kommen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt fraglich. Der NDR berichtet am Montagmorgen, dass der Omnibusverband Nord aufgrund des zeitgleichen Warnstreiks nicht bereit ist, Verhandlungen aufzunehmen.

Lesen Sie auch: Bis 2025: Jahrelange Sperrung auf der AKN-Strecke bei Hamburg und Herbstferien in Hamburg: Flughafen rechnet mit längeren Wartezeiten.

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Der Omnibusverband Nord (OVN) hat neben 300 Euro Inflationszuschuss bei einer Laufzeit von 30 Monaten eine Lohnerhöhung von 3,5 Prozent zum 1. Oktober angeboten, eine Erhöhung von 2 Prozent zum 1. Oktober 2023 sowie eine weitere Erhöhung zum 1. Oktober 2024. (mit dpa-Material)

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