Bald auch Hamburg?

Flensburg sperrt Bürger ein: Mutanten-Seuche

Fußgängerzone Flensburg, Polizisten, Corona-Virus und Maskenschild
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Wegen unaufhaltsam steigender Corona-Zahlen verschärft Flensburg den Lockdown: nächtliche Ausgangssperre und Besuchsverbote. (24hamburg.de-Montage)
  • Fabian Raddatz
    vonFabian Raddatz
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Viren-Hotspot Flensburg: Corona-Zahlen steigen rasant. Jetzt zieht die Stadt alle Register: Seit Samstag, 20. Februar 2021, gilt der Knallhart-Lockdown.

Flensburg – Die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft: Weil die Zahlen neuer Corona-Fälle in Flensburg seit Januar nicht aufhören wollen zu steigen, geht die Stadt in einen Knallhart-Lockdown. Seit Samstag, 20. Februar 2021, dürfen Bürger nachts nicht mehr raus. Ausgangssperre! Von 21 bis 5 Uhr. Außer für Arztbesuche und Arbeitswege.

Auch Treffen zwischen einem Hausstand und einer weiteren Person sind untersagt. Ausnahmen gelten für Pflegeeinrichtungen- und Krankenhausbesuche. Ebenso für getrennt lebende Paare und Kinder geschiedener Eltern. Die Maßnahmen sollen zunächst eine Woche lang bestehen, sie sollen um sieben Tage verlängert werden können.

Die Stadt kündigte flächendeckende strenge Kontrollen der Corona-Einschränkungen an. Bei Verstößen drohen Bußgelder von mindestens 100 Euro. Auch die Polizei will mit zahlreichen Beamten kontrollieren.

Dänemark reagiert unterdessen auf die Corona-Situation in Flensburg mit der Schließung mehrerer kleiner Grenzübergänge nach Deutschland. Wegen der sich verschlechternden Infektionslage in der norddeutschen Fördestadt habe sich die dänische Regierung entschlossen, den Einsatz an der deutsch-dänischen Grenze zu verschärfen, teilte das Justizministerium am Freitag in Kopenhagen mit. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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