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Benzin-Abzocke in Pinneberg: 1,92 Euro pro Liter – Tankstelle kassiert falsche Preise ab

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Von: Susanne Kröber

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Ein technisches Problem ließ die Benzinpreise einer Pinneberger Tankstelle in die Höhe schnellen. Teilweise zahlten Autofahrer knapp 30 Cent zu viel pro Liter!

Pinneberg – Bei den täglichen Meldungen von steigenden Benzinpreisen schockt so manchen Autofahrer inzwischen offenbar gar nichts mehr. Die HEM-Tankstelle an der Saarlandstraße in Pinneberg verlangte am Donnerstagabend plötzlich fast zwei Euro für den Liter Benzin. Wie das Pinneberger Tageblatt berichtet, kostete der Liter Super dort auf einmal 191,9 Cent pro Liter, den Liter Superplus gab es für sagenhafte 197,9 Cent.

Kreisstadt:Pinneberg
Fläche:21,54 km²
Bevölkerung:43.503 (Stand: 31. Dez. 2020)
Bundesland:Schleswig-Holstein

Mega-Abzocke oder peinliche Panne? Eine Sprecherin der Deutschen Tamoil GmbH in Hamburg, die das HEM-Tankstellennetz in Deutschland betreibt, erklärte gegenüber dem Pinneberger Tageblatt: „Wir hatten gestern eine technische Störung im System, mit der wir bundesweit zu kämpfen hatten. So waren wir vorübergehend nicht in der Lage, die Verkaufspreise vor Ort so festzulegen, wie wir es wollten. Wir bedauern dies außerordentlich.“

Preis-Hammer an Pinneberger Tankstelle: Die Autofahrer haben das Nachsehen

Die Erklärung ist vermutlich ein schwacher Trost für die Autofahrer, die die HEM-Tankstelle im norddeutschen Pinneberg, welches zur Bundestagswahl als Kanzlermacher gilt, trotz Preis-Wucher angesteuert haben. Der Tank-Spuk dauerte mehrere Stunden an, erst in der Nacht zum Freitag wurden wieder die aktuell korrekten Benzinpreise angezeigt.

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Autos nachts an einer HEM-Tankstelle.
Eine technische Störung sorgte für einen Preis-Schock an einer HEM-Tankstelle in Pinneberg. (Symbolbild) © IMAGO/U. J. Alexander

Denn obwohl die HEM-Tankstelle in Pinneberg, wo auch die ehemalige DSDS-Kandidatin Leoni „Barbie“ Baltz herkommt, zum Teil bis zu 30 Cent mehr abkassierte als andere Tankstellen im Umkreis, ließen sich einige Autofahrer nicht abschrecken. Ohne Proteste sollen die Autofahrer, die die Tankstelle während der Systemstörung anfuhren, die Wucherpreise laut SHZ-Bericht bezahlt haben. Also: Augen auf beim Tanken, denn trotz steigender Preise wird die zwei-Euro-Marke aktuell noch nicht geknackt.

Erst kürzlich stand der Versandriese Otto in der Kritik, mit seinen hohen Inkasso-Gebühren Kunde abzuzocken. Und auch das Anwohnerparken scheint in Hamburg zum Irrsinn zu mutieren und den Menschen unnötig das Geld aus der Tasche zu ziehen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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