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Arbeitsunfall: Mann wird durch Verpuffung in die Luft geschleudert und stirbt

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Von: Jan Knötzsch

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Die Feuerwehr ist nach einem Unglück auf dem Gelände einer Tankstelle in Marne im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein im Einsatz.
Feuerwehrmänner retten mit einer Drehleiter den Mann, der durch die Verpuffung ins Dach eines angrenzenden Hauses katapultiert wurde – der 60-Jährige stirbt später im Krankenhaus. © Florian Sprenger/Westküsten-News

Tragischer Unfall am 25. April 2022, im Kreis Dithmarschen: Ein Mann wird getötet, nachdem er wegen einer Verpuffung 15 Meter durch die Luft fliegt.

Marne (Dithmarschen) – Es beginnt wie ein normaler Arbeitseinsatz – und endet mit dem Tod: Bei einem gleichermaßen schweren wie spektakulären Unfall in Marne im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein wird am Dienstagmorgen, 25. April 2022, ein Mann (60) getötet, als es zu einer Verpuffung kommt. Durch diese wird der Mann 15 Meter weit durch die Luft katapultiert und landet auf einem Hausdach, durch das er fällt. Der Mann stirbt später im Krankenhaus.

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Unglück in Marne im Kreis Dithmarschen: 60 Jahre alter Mann vor Ort reanimiert – er stirbt kurz darauf im Krankenhaus

Und das ist genau passiert: Gegen 9 Uhr sind zwei Männer in Marne auf dem Gelände einer Tankstelle gerade damit beschäftigt, einen der Tanks auf dem Gelände zu reinigen. Plötzlich kommt es zu einem lauten Knall. Der Auslöser: Im Bereich des Tanks ereignet hat sich eine schwere Verpuffung ereignet, die eine enorme Druckwelle auslöst und einen der Männer mitsamt des Tankdeckels in die Luft schleudert. Er fliegt rund 15 Meter weit und landet auf dem Dach eines angrenzenden Mehrfamilienhauses. Dabei wird der 60-Jährige schwer verletzt. Feuerwehr und Rettungskräfte sind nach dem Unglück in Marne im Kreis Dithmarschen schnell alarmiert und vor Ort.

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Dort bergen Feuerwehrmänner den 60 Jahre alten Mann, der im Dach des benachtbarten Wohnhauses gelandet ist. Der Mann muss vor Ort von einem Notarzt reanimiert werden. Auch ein Rettungshubschrauber war in der Nähe des Unglücksortes gelandet – dieser konnte den Mann aber nicht direkt in eine Spezialklinik fliegen, sein Gesundheitszustand war zu instabil. Der 60-Jährige wird schließlich mit schweren Verbrennungen und inneren Verletzungen in eine Klinik nach Heide gebracht, wo er kurze Zeit später verstarb.. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

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