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Sabine Ritter und Thomas Iwan führen künftig Hamburger Linkspartei

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Von: Elias Bartl

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Thomas Iwan und Sabine Ritter stehen nach ihrer Wahl zu Landessprechern auf dem Landesparteitag der Partei Die Linke, Landesverband Hamburg, zusammen.
Thomas Iwan und Sabine Ritter stehen nach ihrer Wahl zu Landessprechern auf dem Landesparteitag der Partei Die Linke, Landesverband Hamburg, zusammen. © Markus Scholz/DPA

Sabine Ritter und Thomas Iwan führen künftig den Hamburger Landesverband der Linkspartei. Beim Parteitag am Samstag stimmte die Mehrheit für sie.

Hamburg – Sabine Ritter und Thomas Iwan führen künftig den Hamburger Landesverband der Linkspartei. Beim achten Parteitag des Verbandes am Samstag in Wilhelmsburg stimmten knapp 71 Prozent der 130 Delegierten für Ritter als Landessprecherin und rund 72 Prozent für Iwan als Landessprecher. Die beiden lösen Żaklin Nastić und Keyvan Taheri ab, die beide nicht erneut zur Wahl angetreten waren. Ritter setzte sich gegen Gunhild Berdal (rund 27 Prozent) und Bijan Tavassoli (weniger als ein Prozent) durch. In ihrer Bewerbungsrede hatte sie gesagt, man könne sich halbherzige Klimapolitik, Patriarchat und Reiche nicht mehr leisten. Linke Ideen müssten in die Mitte der Hamburger Politik rücken. Sie sprach sich für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr, Straßenbahnverkehr und mehr Wohnungsraum aus und in diesem Zusammenhang im Zweifel auch für Enteignungen.

Die Linke in Hamburg: Sabine Ritter und Thomas Iwan führen künftig Hamburger Linkspartei

Thomas Iwan setzte sich gegen Florian Muhl (knapp 26 Prozent) durch. Iwan hatte betont, bei aller Analyse von gesellschaftlichen Problemen sei es auch wichtig, ins Handeln zu kommen, etwa wenn es um die Beseitigung von Armut gehe. Zuvor hatte der Hamburger Verband einen Leitantrag verabschiedet, in dem er etwa einen Hamburger Mindestlohn von mindestens 15,50 Euro und finanzielle Entlastungen für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen etwa in Form eines Klimabonus fordert. Weitere Forderungen sind ein Verbot von Strom- und Gassperren und eine gesetzliche Garantie für ein bezahlbares Grundkontingent für Strom und Gas. In dem Text werden außerdem die steigenden Rüstungsausgaben des Bundes kritisiert. (DPA)

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