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Daniel Günther (CDU) will Zuwanderung von Fachkräften fördern

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Von: Bona Hyun

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 Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins Daniel Günther in Kiel
Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will Zuwanderung von Fachkräften fördern – er fordert leichten Zugang zum Arbeitsmarkt für ausländische Arbeiter. © Petra Nowack/imago

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) fordert leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt für Ausländer. Auch die Landesregierung soll aktiv werden.

Kiel – Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will Ausländern den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Der Umbau der Industrie im Norden brauche Fachkräfte. Der Ministerpräsident setzt auf Unterstützung der Landesregierung – es sei mehr Mut bei Arbeitserlaubnissen für in Deutschland lebende Arbeiter nötig. Das teilte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

Schleswig-Holsteins MinisterpräsidentDaniel Günther
Geboren:24. Juli 1973 (Alter 48 Jahre), Kiel
Ehepartnerin:Anke Günther
Partei:Christlich Demokratische Union Deutschlands

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) fordert vom Bund leichteren Arbeitszugang für Ausländer

„Bei den Arbeitsmöglichkeiten muss die Bundesregierung noch mutiger sein“, so CDU-Politiker gegenüber der dpa. „Ich glaube, dass die Bevölkerung das auch breit akzeptiert.“ Das Land brauche Zuwanderung und Qualifizierungsmaßnahmen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Das werde seit Ewigkeiten von der Wirtschaft gefordert. Unterstützung auf Bundesebene sei notwendig – qualifizierten Menschen, die kein perfektes Deutsch sprechen, sollten Arbeitserlaubnisse nicht vorenthalten werden.

Vor allem mit Blick auf die Energiewende seien junfe, helfende Menschen gefragt. Die Landesregierung müsse um diese Fachkräfte werben, die Schleswig-Holstein klimaneutraler gestalten wollen. Das sei Grundvoraussetzung für weitere Ansiedlungserfolge wie die Pläne des schwedischen Konzerns Northvolt für eine Batteriefabrik im Kreis Dithmarschen. Um Fachkräfte will auch ein Hamburger Unternehmen mit einer voll bezahlten, vier Tage-Woche werben. (Mit Material der dpa)

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