Ursprung des Coronavirus

Strittige Wuhan-Studie: Professor kritisiert Uni Hamburg

Labormitarbeiter in Schutzanzügen hinter einer dicken Sicherheitstür im Labor.
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Woher stammt das Coronavirus? Ein Hamburger Professor glaubt an einen Unfall in einem chinesischen Labor.

Stammt das Coronavirus aus einem Laborunfall? Die These eines Hamburger Professors sorgt weiter für Furore. Denn der Studienautor klagt über mangelnden Rückhalt.

Hamburg – Angesichts der massiven Kritik an seiner umstrittenen Wuhan-Studie zum Corona-Ursprung hat Professor Roland Wiesendanger jetzt mangelnde Unterstützung durch die Universität Hamburg beklagt. So habe ihn Uni-Präsident Dieter Lenzen bei der Veröffentlichung der Arbeit und deren Bekanntmachung über offizielle Kanäle der Hochschule „ausdrücklich motiviert“, stellte Wiesendanger in einem Gespräch mit dem „Hamburger Abendblatt“ klar. Umso unverständlicher sei es, dass er die Vorgänge nun nicht kommentieren wolle, rügte der Professor.

Wiesendanger hatte Ende der vergangenen Woche für einen Aufschrei in der internationalen Fachwelt gesorgt. In einem Papier, das von der Pressestelle der Uni veröffentlicht worden war, stellt er die These auf, dass das Coronavirus durch einen Laborunfall im chinesischen Wuhan freigesetzt worden ist. Damit stellt sich der Nanowissenschaftler gegen Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation WHO, die diese These bezweifelt. Kritiker werfen dem Hamburger Professor nun vor, nicht wissenschaftlich vorgegangen zu sein*, wie das Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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