Sonderweg

Corona-Lockdown: Hamburger Senat lässt Schulen geschlossen

Ein junge sitzt vor einem Laptop in einem leeren Klassenzimmer.
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Leere Klassenzimmer bis März? Hamburgs Senat will die Schulen weiter im Lockdown halten.

Bund und Länder beraten am Mittwoch über die Verlängerung des Lockdowns. Lockerungen soll es vielleicht für Schulen geben – außer in Hamburg.

Hamburg – Bereits vor Beginn des Bund-Länder-Gipfels zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise hat Hamburg einen Sonderweg eingeschlagen. So will die Hansestadt keine Lockerung für die Schulen gewähren. Das teilte Schulsenator Ties Rabe (SPD) vorab bereits mit. Der SPD-Politiker stützt sich dabei auf eine Sondersituation, wonach bereits in zwei Wochen die März-Ferien in dem nördlichen Bundesland beginnen. Bis dahin werde man den Schulalltag nicht umorganisieren und im „jetzigen Modus“ bleiben, hieß es.

In Hamburg ist zunächst die Präsenzpflicht an den Schulen bis zum 14. Februar ausgesetzt. Bund und Länder beraten aber am heutigen Mittwoch über eine Verlängerung des Lockdowns. Das Thema Schulöffnung soll bei dem Treffen in den Mittelpunkt gerückt werden. Allerdings zeichnete sich im Vorfeld noch keine gemeinsame Linie der Bundesländer* ab, wie das Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtete. In Hamburg löste die Ankündigung für eine Fortsetzung der Beschränkungen im Schulbetrieb ebenfalls eine hitzige Diskussion* aus. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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