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Baerbock: Linke machen gegen ihren Realo-Kurs mobil

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Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) schaut skeptisch. Im Hintergrund ist eine Sonnenblume zu sehen.
Soll auf dem Parteitag offiziell nominiert werden: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne). © Kay Nietfeld/dpa

Zoff bei den Grünen: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) muss sich einem Parteitag stellen. Vor allem der linke Flügel dringt auf einen radikaleren Kurs.

Berlin – Kratzer am Image von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und schlechte Umfragewerte für die Partei: Trotz heftigen Gegenwindes hat Bundesgeschäftsführer Michael Kellner seine Partei zum Kurshalten aufgerufen. Es sei zuletzt durchaus nicht „alles rund gelaufen“, räumte er in einem Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ kurz vor dem anstehenden Parteitag ein. Aber dadurch dürfe man sich nicht entmutigen lassen. Wichtig sei es nun, geschlossen zu agieren.

Ab Freitag, 11. Juni 2021, treffen sich die Delegierten der Grünen zu einem virtuellen Bundesparteitag. Neben der Verabschiedung des Wahlprogramms soll Baerbock offiziell zur Kanzlerkandidatin gewählt werden. Bislang ist sie nur vom Bundesvorstand nominiert. Der Parteitag soll nun ein Krönungsfest für die 40-Jährige werden, die als erste Grüne das Bundeskanzleramt erobern könnte. Allerdings sorgten zuletzt einige Fehltritte und schlechte Umfragen für einen herben Stimmungsdämpfer bei den Grünen. Dass zugleich bei dem dreitägigen Parteikonvent viele Vertreter des linken Flügels einen radikaleren Kurs ins Programm schreiben lassen wollen*, könnte ebenfalls für neuen Unmut sorgen, wie kreiszeitung.de berichtet. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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