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Astrazeneca: Impfstopp sorgt in Hamburg für Terminchaos

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Ein Arzt zeigt eine volle Packung mit Astrazeneca-Impfstoff.
Bleibt vorerst im Lager: der Corona-Impfstoff von Astrazeneca. © Chaiwat Subprasom/dpa

Großes Hin und Her: Wegen des Astrazeneca-Impfstopps hat Hamburg tausende Termine abgesagt. Jetzt sollen sie aber doch stattfinden. Die Stadt greift auf Biontech-Reserven zurück.

Hamburg – Der überraschende Impfstopp für das Astrazeneca-Präparat hat in Hamburg für Verwirrung gesorgt. Nachdem der Senat zunächst alle geplanten Termine abgesagt hatte, sollen die Betroffenen jetzt doch eine Impfung bekommen. Das kündigte die rot-grüne Landesregierung am Dienstag an. Statt mit dem Wirkstoff des britisch-schwedischen Herstellers sollen nun ausschließlich die Produkte von Biontech und Moderna eingesetzt werden. Dafür greift die Stadt auf seine Reserven zurück.

Laut der Gesundheitsbehörde waren in den kommenden Wochen insgesamt 23.000 Astrazeneca-Impfungen eingeplant. Sie alle wurden nun umorganisiert. Zuvor hatte das Bundesgesundheitsministeriums die Impfungen in Deutschland ausgesetzt, weil es Berichte über Trombose-Nebenwirkungen gegeben hatte*. Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) bedauerte die Vorgänge und warb bei der Bevölkerung um Verständnis dafür, dass sich das Impf-Tempo jetzt wieder verlangsamen würde, berichtete das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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