Natur leidet unter Trockenheit

Wetter heute in Deutschland: Dürre findet auch nach der Hitzewelle kein Ende

  • Harald Hinze
    vonHarald Hinze
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Hoch Leiki ist Geschichte und bescherte uns mancherorts die wärmsten Septembertage seit Anbeginn der Wetteraufzeichnungen. Seit Donnerstag ist es kälter, doch eines bleibt auch heute: Die Dürre. Eine schwere Zeit für die Natur. Auch Bodenfrost ist wieder Thema.

  • Wetter heute in Deutschland - die Hitezwelle ist vorüber.
  • Weiterhin kein Regen - die Dürre hält an.
  • Temperaturen an der Nordsee und in Hamburg zwischen 8 und 19 Grad.

Update vom 17. September: Mit dem Ende von Hoch Leiki ist vorerst auch die September-Hitzewelle beendet. Das bedeutet jedoch nicht das Ende der langanhaltenden Dürre-Zeit. Derzeit bleibt Regen eine Seltenheit, ganz zum Schaden der Natur. Trotz Trockenheit bleiben die Temperaturen deutlich unter dem Niveau der vergangenen Tage. Einige Zeit wird es mindestens noch dauern, bis ernsthafter Regen zu erwarten ist. Experten rechnen frühstens mit nächster Woche.

Die Dürre macht dem Ackerland in Deutschland zu schaffen. Dazu kommt es in der Nacht vereinzelnd zu Bodenfrost.

Doch auch ohne Hitzewelle bleibt es für September Verhältnisse sommerlich. Bei viel Sonnenschein betragen heute die Höchsttemperaturen 17 bis 24 Grad. Einzig in den Niederungen der südwestdeutschen Flüsse gibt es Ausreißer nach oben, dort betragen die Höchsttemperaturen 24 bis 28 Grad. In der Nacht wird es wieder kalt, vereinzelnd ist dann wieder mit Bodenfrost zu rechnen, die Temperaturen gehen auf 2 bis 9 Grad zurück. Auch die Nacht bleibt trocken und ohne Wolken.

Wetter in DeutschlandFreitag, 18. September
Morgens3 bis 8 Grad, teilweise bewölkt
Mittags17 bis 28 Grad, Sonne
Abends11 bis 18 Grad Grad, wolkenlos
Nachts2 bis 8 Grad, wolkenlos

Das Wetter wird insgesamt noch von einem Hoch dominiert, deshalb hält es sich stellenweise vor allem im Süden von Bayern weiter auf Hochsommer-Niveau. Fast flächendeckend im Rest von Deutschland beginnt der Tag gebietsweise bewölkt, im Laufe des Vormittags setzt sich die Sonne bei schwachem bis mäßigem, teils etwas auffrischender Nord- bis Nordostwind durch.

Update vom 16. September: Der Hochsommer ist vorbei, die Temperaturen werden wieder September-tauglich. Dennoch ist heute deutschlandweit mit Sonnenstrahlen zu rechnen. Ausnahmen gibt es südlich der Donau, dort werden vereinzelnd Schauer erwartet.

Morgen kommen die Sonnenstrahlen nochmal durch. Dennoch wird es deutlich kälter.

Temperaturen in Deutschland im Sturzflug

Bei Höchstwerten von 17 bis 25 Grad, schwächt die Hitzewelle in den kommenden Tagen vorerst ab. Das Ganze wird begleitet von schwachem bis mäßigem, teils etwas auffrischender Nord- bis Nordostwind. Nur im Südwesten Deutschlands ist noch mit Temperaturen an die 30 Grad zu rechnen.

Regional legen die Temperaturen teilweise einen Sturzflug hin. Ein Absturz von über 10 Grad wird erwartet. Selbst Bodenfrost ist ein Thema. In der Nacht zum Freitag ist es überwiegend gering bewölkt oder klar, im Süden örtlich Nebel. Tiefstwerte 13 bis 7 Grad, im Norden und Osten sowie im Bergland 7 bis 2 Grad mit der Gefahr von Frost in Erdbodennähe.

Nordrhein-Westfalen: Hitzerekorde im September

Am Dienstag wurden mancherorts noch neue Hitzerekorde für September verzeichnet, im Westen Deutschlands kam es dabei zu Temperaturen um die 37 Grad. Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag einen der heißesten Septembertage seit Beginn der Messungen verzeichnet. „An mehreren Messstationen wurden alte Bestmarken um mehrere Zehntelgrade überboten. Spitzenreiter mit 36,2 Grad war Geilenkirchen unweit von Aachen. Dort wurde ein neuer Wärmerekord aufgestellt“,  erklärt Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline.

Die ungewöhnlich heiße Phase im September schadet auch weiterhin der Natur. Die Dürre soll noch den ganzen September weiter anhalten, die Wasserknappheit trifft Niedersachsen besonders stark.

Update vom 15. September: Das Hochdruckgebiet „Leiki“ beschert Deutschland heißes Spätsommer-Wetter und lässt die Temperaturen vielerorts nochmal über 30 Grad steigen. Am Mittwoch zunächst heiter, im Tagesverlauf zunehmend wolkig. Zunächst über dem westlichen, später auch südlichen Bergland geringes Schauerrisiko oder vereinzelt Gewitter, sonst trocken. Höchstwerte 24 bis 31 Grad, an der See und im angrenzenden Binnenland etwas kühler.

Wetter in Deutschland: Noch einmal sommerlich warm

Noch bis Mittwoch kann laut Deutschem Wetterdienst (DWD) vor allem im südlichen Teil des Landes diese Marke erreicht werden. Mehrere solcher heißen Tage seien für den September eher ungewöhnlich, sagte eine DWD-Sprecherin. Im Durchschnitt sei die Marke zuletzt an einem Tag im September überschritten worden.

Es bleibt noch ein wenig sommerlich warm. Da ist jede Abkühlung recht.

Wärmere Tage mit hohen Temperaturen über 20 Grad seien hingegen recht typisch für den September. Trotz einer Abkühlung ab Donnerstag mit 19 Grad im Norden und nur noch 21 Grad im Süden bleibe es durch den Hochdruckeinfluss weiter schön und auch trocken. Die ab der Wochenmitte aufziehenden Wolken bringen nach Einschätzung der Meteorologen nicht den vielerorts dringend benötigten Regen.

Meteorologe Paul Heger von wetter.com warnt hingegen schon vor einer kalten Herbstkeule - diese könnte Richtung Monatsende für kühles Herbstwetter sorgen. Zudem könnten auch einige Hurrikane, die sich derzeit auf dem Atlantik bewegen, unsere Wetterlage massiv beeinflussen. 

Wetter in Deutschland: Hitzewelle mit fast tropischer Nacht

Update vom 14. September: Der Höhepunkt der Hitzewelle steht bevor. Die Hochdruckbrücke, die sich mit ihrem Schwerpunkt vom Atlantik über Mitteleuropa bis nach Osteuropa erstreckt, sorgt in Deutschland für freundliches und sehr warmes bis heißes Spätsommerwetter. Am Dienstag nach örtlicher Nebelauflösung bei wenigen Wolken weiterhin viel Sonne. Niederschlagsfrei. Tageshöchstwerte zwischen 29 und 34 Grad.

Wer den Spätsommer in diesem Jahr im kühlen Nass der Hamburger Freibäder genießen will, hat noch die Chance dazu: Die Hamburger Bäderland GmbH hat einige Freibäder wieder aufgemacht. „Diese angekündigte Wetterlage ist jetzt natürlich prädestiniert dafür“, sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel der Deutschen Presse-Agentur.

Goldener September: Rehe springen im Morgennebel, während die Strahlen der aufgehenden Sonne für goldenes Licht sorgen. Ein Hochdruckgebiet sorgt in Deutschland für heißes Spätsommer-Wetter.

Nach dem schönen und sonnigen Montag mit 25 Grad an den Küsten und örtlich 31 Grad im südlichen Niedersachsen, rechnen die Meteorologen sogar mit einer leichten Steigerung für den Dienstag. Entsprechend erwartet der Deutsche Wetterdienst für den Dienstag Höchsttemperaturen von bis zu 34 Grad in den Flusstälern im Westen. Am Mittwoch werden noch 27 bis 32 Grad erreicht

Ab Mittwoch soll es laut Prognose etwas wolkiger werden. Mit 20 Grad auf den Inseln und 29 Grad in Südniedersachsen bleibe es dabei warm. Deutlich kühler werde es erst am Donnerstag mit 19 Grad im Norden und nur noch 21 Grad im Süden. Es bleibe durch den Hochdruckeinfluss weiter schön, kündigte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes an.

Wetter in Deutschland: Hitzewelle dreht voll auf

Update vom 13. September: Das Wetter in Deutschland wird am Montag spätsommerlich warm. Eine Hitzewelle bringt heiße Luft nach Deutschland. So bleibt es von der Nordsee bis in den Süden mit ganz viel Sonne trocken.  Da heißt es dann: Schuhe aus und Füße ins Wasser: An heißen Tagen ist jede Abkühlung willkommen.

Wetter heute in Deutschland: Dazu schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD): Am Montag gebietsweise Durchzug von hohen Wolkenfeldern, sonst sonniges Spätsommerwetter bei Höchstwerten von 26 bis 32 Grad, an Nordsee und Ostsee sowie in Hamburg bis 25 Grad. Am Dienstag nach örtlicher Nebelauflösung bei wenigen Wolken weiterhin warmes, teils heißes und sonniges Spätsommerwetter. Tageshöchstwerte zwischen 26 und 33 Grad, an der See etwas kühler.

Schuhe aus und Füße ins Wasser: An heißen Tagen ist jede Abkühlung willkommen.

Bis Mitte der Woche stehen uns in Deutschland noch einmal sehr warme bis heiße Tage ins Haus. Hoher Luftdruck, der sich von Osteuropa über Deutschland bis weit auf den Atlantik raus erstreckt, ist dafür verantwortlich. Am Montag beschert das Wetter nahezu in ganz Deutschland einen Sommertag (25 Grad und mehr).

Im Südwesten und Teilen der Mitte schwitzt man bei heißen 30 bis 32 Grad. Der Dienstag legt dann sogar noch eine Schippe drauf. Unterhalb der 30-Grad-Marke bleibt man wohl nur ganz im Norden, südlich der Donau sowie im Bergland. Im Westen und Südwesten sind bis zu 33 Grad drin.

Wetter: Der Sommer 2020 war wechselhaft und wieder zu warm

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht in seiner vorläufigen Bilanz des Sommers 2020 angesichts dieses Wechselwetters von einem „Schaukelsommer“, in dem die Temperaturen auf und ab gingen - jedenfalls bis der August noch eine längere Hitzewelle brachte und die Durchschnittstemperatur des Sommers hochschraubte. 

Wetter in Deutschland: Spätsommer kommt mit Hitzewelle

Das Wetter in Deutschland bleibt am Sonntag von der Nordsee bis in den Süden mit einem Wechsel aus Sonne und Wolken meist trocken. In Hamburg startet der Tag dagegen mit einer Wolkendecke. Die Temperaturen liegen zwischen 12 und 20 Grad. In den nächsten Tagen folgt eine Hitzewelle.

Wetteraussichten in Deutschland: Weitere Spätsommertage mit viel Sonne und Temperaturen von bis zu 33 Grad sind bis Mitte der kommenden Woche in Deutschland zu erwarten. Ab Mittwoch wird die Temperatur nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dann wieder nach unten gehen. Wie nachhaltig und wie stark diese Abkühlung ausfallen werde, sei jedoch noch unsicher, teilten die Meteorologen mit. Regen werde voraussichtlich aber weiterhin Mangelware bleiben. Damit bleibt es weiter viel zu trocken.

Der Sommer kehrt zurück: Anfang der Woche werden in Deutschland Temperaturen über 30 Grad erwartet.

Zum Start der neuen Woche am Montag ist dann laut Deutschen Wetterdienst mit einem nahezu deutschlandweiten Sommertag mit Werten von 25 Grad und mehr zu rechnen. Im Südwesten und Teilen der Mitte Deutschlands sollen die Temperaturen auf 30 bis 32 Grad steigen. Am Dienstag sei nochmals mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Unterhalb der 30-Grad-Marke werde es dann voraussichtlich nur ganz im Norden, südlich der Donau sowie im Bergland bleiben. Im Westen und Südwesten seien Temperaturen von bis 33 Grad drin. 

Wie wird das Wetter morgen?

Wie wird das Wetter morgen? Das ist vielleicht die am häufigsten gestellte Frage bei der Wettervorhersage. Besonders, wenn sich die Wetterlage ändert, sind Vorhersagen für die Tagesplanung der Menschen wichtig.

Wetter in Deutschland: Altweibersommer tut den Menschen gut

Schönes Spätsommerwetter tut den meisten Menschen richtig gut. Eine Wetterlage mit stabilem Hochdruck, bis zu 30 Grad Celsius und Sonnenschein, wie sie für die kommenden Tage vorausgesagt ist, hat kaum negative Auswirkungen auf die Gesundheit - eher im Gegenteil. „Solch ein Altweibersommer ist ein besonders gesundes Wetter“, sagt Prof. Andreas Matzarakis, der als wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Freiburg arbeitet.

Der Grund: Es wird nicht zu heiß, die UV-Strahlung ist im Rahmen und die Innenräume sind abgekühlter als im Hochsommer. „Die Menschen können also gut schlafen“, sagt Matzarakis. Er rät, die warmen Tage zu nutzen, um viel rauszugehen und sich an der frischen Luft zu bewegen. In den ersten Septembertagen war das Wetter hingegen unbeständig.*

Das allerbeste Wetter aus rein gesundheitlicher Sicht seien die Zeiten des Übergangs im späten Frühling und frühen Herbst. „Ein bisschen Wind, 17 bis 18 Grad, ein leichter Kältereiz. Das fördert die Thermoregulation und ist für die Gesundheit das beste Wetter“, sagt Matzarakis. * kreiszeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © dpa/Henning Kaiser

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