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Wettervorhersage für Rekordwinter Quatsch? NASA liefert exakte Wetterdaten

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Von: Bjarne Kommnick

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Die Wetter-Prognosen behaupten, es käme ein schlimmer „sibirischer“ Rekord-Winter. Doch stimmt das? Die NASA will das nun mit moderner Technik präzise vorhersagen.

Washington – Wetter-Vorhersagen sind ein kurzlebiges Geschäft. Besonders zum Winter können die Prognosen von Expertinnen und Experten weit verfehlen. Weiße Weihnachten, der wärmste Winter aller Zeiten oder Rekordwinter und monatelange Eiseskälte, oftmals treffen die vorhergesagten Szenarien nicht so ein, wie sie erwartet werden. Die US-Raumfahrtbehörde will dieses Problem nun mit neuster Technik ändern, im Fokus stehen dabei insbesondere die Weltmeere.

BehördeNASA
Gründung29. Juli 1958, USA
HauptsitzWashington, D.C., Vereinigte Staaten
GründerDwight D. Eisenhower

Wettervorhersage geht von Frost und Eiswinter aus – die NASA bringt nun Klarheit

Erst zuletzt hatten Wetterexpertinnen und Experten vorhergesagt, dass das sogenannte La-Niña-Phänomen einen Winter mit siebirischer Kälte nach Deutschland bringen könnte. Andere Vorhersagen glauben an das Gegenteil. Die US-Raumfahrtbehörde NASA möchte diese Probleme für immer aus der Welt schaffen, dafür setzt die NASA zukünftig auf den hochmodernen Satelliten „Sentinel-6 Michael Freilich“.

Die US-Raumfahrtbehörde hatte gemeinsam mit der europäischen Weltraumorganisation ESA an dem Satelliten gearbeitet, dieser soll nun genaue Daten zur Meeresoberfläche liefern. Die neu gewonnenen Daten würden dazu dienen, „den Klimawandel besser zu verstehen und Vorhersagen für das Wetter zu verbessern“, heißt es in einer Mitteilung der NASA. Zuletzt berechneten Expertinnen und Experten der NASA, wann der Erde droht, der Sauerstoff auszugehen.

Für bessere Wettervorhersage zu Frost und Eis im Winter: NASA sammelt atmosphärische Daten mit GPS-Signalen

Mit der Hilfe von GPS-Signalen würden atmosphärische Daten gesammelt werden. Durch die Änderungen der Frequenz dieser Signale könnten Temperaturverschiebungen, Änderungen des Feuchtigkeitsgehalt oder der Dichte festgestellt werden: „Diese Messungen können Meteorologen dabei helfen, ihre Vorhersagen für das Wetter genauer zu machen“, heißt es in dem Report der NASA.

Eingeschneite Autos und das Nasa-Logo
Rekordwinter? Nasa will die Prognosen prüfen. (24hamburg.de-Montage) © Hendrik Schmidt/dpa/Nikolas Kokovlis/imago

Besonders der steigende Meeresspiegel durch immer schneller schmelzenden Gletscher habe klimatische Auswirkungen auf die Welt. Mit der neuen Technik soll es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einfacher sein, den Klimawandel besser zu untersuchen und Daten darüber zu erheben, wie schnell die Meere steigen.

Wetterprognose und Katastrophenwarnung mit neuer NASA-Technik: Bessere Vorhersagen von Hurrikans

Für Wettervorhersagen könne die Bewegung von warmen Wasser in den Weltmeeren mit der neuen Technik besser festgestellt werden. Besonders Hurrikans und Tornados könnten demnach besser vorhergesagt werden. Das könnte über Leben und Tot entscheiden, ein Tornado zerstörte bereits 50 Häuser in Ostfriesland und in Kiel verletzte ein Tornado gleich vier Menschen, generell werden Tornados laut Expertinnen und Experten in Niedersachsen immer wahrscheinlicher und stärker, ein besseres Warnsystem könnte durch die neue NASA-Technik möglich werden. Jedoch haben auch Wirbelstürme auf der anderen Seite der Welt Auswirkungen auf das europäische Wetter, dessen Daten es sich lohnt, für unsere Wettervorhersagen zu erfassen.

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Das Wetter-Phänomen La-Niña sei dafür ein gute Beispiel. Zwar prophezeien Expertinnen und Experten einen eisigen Winter in Deutschland, die Ursache dafür sei jedoch, dass sich das Wasser auf der Oberfläche des Westpazifiks erwärmt, während das Meer vor Südafrika abkühlt. Genau diese Temperaturströme könnten sich mit dem „Sentinel-6 Michael Freilich“ feststellen und einordnen. Prognosen für mehrere Monate im voraus könnten dann deutlich präziser sein. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

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