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Minus 30 Grad: Skandinavische Kältebombe schlittert Richtung Deutschland

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Von: Andree Wächter

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Eisige Kälte hat Skandinavien fest im Griff. Sie könnte sich am 2. Advents-Wochenende Richtung Deutschland ausbreiten. Eine Kältebombe kündigt sich an.

Dass ein Thermometer Ende November Minus 30 Grad anzeigt, ist selbst für hartgesottenen Skandinavier ungewöhnlich. Doch laut Meteorologe Martin Pscherer ist „Besserung“ in Sicht. „In Skandinavien ist es zurzeit eisig kalt. In der Nacht zu Dienstag gingen die Temperaturen teilweise auf unter minus 30 Grad zurück. Die Nacht zu Mittwoch wird ähnlich kalt, danach liegen die Tiefstwerte aber immer noch zwischen minus 15 und minus 25 Grad“, sagte er auf wetter.de

Wetter: Nach Sturmtief kann Kälte nach Deutschland kommen

BundesoberbehördeDeutscher Wetterdienst (DWD)
SitzOffenbach (Main)
Gründung1952

Die gute Nachricht: Von solchen tiefen Temperaturen wie in Skandinavien bleiben die Deutschen verschont. Meteorologe Pscherer prognostiziert aber fürs 2. Advents-Wochenende: „In abgeschwächter Form könnte die Luft aber auch bei uns ankommen.“ Das hieße Schneeschauer bis in tiefere Lagen und verbreitet Frost in der Nacht.

Und weiter sagte der Wetterexperte: „Im Laufe der zweiten Adventswoche, also bis zum Ende des ersten Monatsdrittels im Dezember, scheint sich eine Schneedecke auch in Deutschland ausbreiten zu können. Nur noch wenige Gebiete würden schneefrei bleiben.“ Welche Gebiete dies sind, sagte er nicht. Andere Meteorologen sagen, dass Mitte kommender Woche sich die Temperaturen etwas erholen und es frostfrei bleiben könnte. Dann könnten auch die Tiere, die in einem Weihnachtsbaum wohnen, draußen bleiben.

Wettervorhersage: Kälteband kommt mit Schnee und Frost

Schaut man sich die unterschiedlichen Wettermodelle für die kommenden 7 Tage an, ist klar, der Winter wird kommen. Zwischen Brüssel und Hamburg wird ein Kälteband Temperaturen um den Gefrierpunkt bringen. Nachts kann es örtlich bis zu minus 10 Grad kalt werden. Östlich der Elbe ist auch mit Dauerfrost zu rechnen. Ab Freitag rechnen die Meteorologen mit Schnee oder Schneeregen für Niedersachsen. An der wärmeren Küste wird es regnen.

Bevor die skandinavische Kälte Deutschland erreicht, bestimmt Tief „Daniel“ das Wettergeschehen. Er bringt zur Wochenmitte Wind, Regen - und mancherorts noch einmal milde Temperaturen. In einigen Regionen könnten sogar Werte im zweistelligen Bereich für eine kurze Unterbrechung der winterlichen Kälte sorgen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt.

Ein Spaziergang mit Hund auf schneebedeckten Wiesen könnte am Wochenende möglich sein.
Ein Spaziergang mit Hund auf schneebedeckten Wiesen könnte am Wochenende möglich sein. © Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

Frost und Schnee heißt für alle Verkehrsteilnehmer erhöhte Vorsicht. Autos sollten im Winter auf entsprechende Reifen umsteigen. Auch für Fahrradfahrer gibt es entsprechende Pneus. Denn mit ihnen radelt es sich sicher durch den Schnee. Aber auch ohne Schnee können Winterreifen Sinn ergeben.

Bei tiefen und nassem Laub haben sie aufgrund ihres speziellen Profils und der härteren Gummimischung Vorteile. Ein Sommerprofil etwa neige dazu, sich nicht nur mit Matsch und Schnee, sondern auch schon mit nassem Laub zuzusetzen, was Haftung und Seitenführung reduzieren kann. Denn der erste Schnee sorgte bereist für Chaos. (mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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