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Unwetterwarnung: Sturm Yogi tobt mit Orkanböen und Starkregen über Deutschland

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Von: Bjarne Kommnick

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Ein Auto und ein Radfahrer im Regen und ein Windsack
Am Mittwochabend drohen schwere Sturmböen in Niedersachsen. (kreiszeitung.de-Montage) © Marvin Köhnken/Stefan Sauer/dpa

Tief Yogi bringt dem Norden heute einen Herbststurm, der besonders rund um die Nordseeküste heftig wird. Es gilt eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Hannover - Über der Nordsee steht ein großes Unwetter. Am Mittwochabend wandert es in Richtung Festland und verstärkt sich zu einem schweren Sturmtief, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt.

Unwetterwarnung für Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein vor Sturm und Starkregen

Aus der westlichen Luft-Strömung bewegt sich außerdem Starkregen über Niedersachsen hinweg, das Rezept für schweres Unwetter in der Nacht zum Donnerstag ist damit perfekt. Es drohen Windgeschwindigkeiten um die 130 Kilometer pro Stunde.

LandNiedersachsen
Bevölkerung7,982 Millionen
HauptstadtHannover
Fläche47.614 km²

Bereits am Mittwoch lässt es sich erahnen, dass es ungemütlich werden könnte. Zwar startet der Tag noch mit flächendeckend vielen Sonnenstrahlen, doch von der Ems her nimmt der Regen immer weiter zu. Bei Höchsttemperaturen bis zu 18 Grad ist es im Vergleich zu den Vortagen verhältnismäßig etwas kühler. Tagsüber kommt es insbesondere in Ostfriesland zu starken Regenfällen. Es ist noch gar nicht lange her, da hatte der Landkreis bereits mit Tornado-Zerstörungen zu kämpfen. Nun droht das nächste Chaos, während dieses in der Hauptstadt von Schleswig-Holstein bereits eingetreten ist. In Kiel spülte ein Tornado vier Menschen ins Wasser und verletzte drei Menschen schwer.

Wetterdienst: Besonders Nordseeküste vom Unwetter betroffen

Besonders die Nordseeküste ist von dem Unwetter in der Nacht zu Donnerstag betroffen. Zudem kühlt es ab, auf Tagestiefstwerte von 8 bis 12 Grad. Im Verlaufe der Nacht lässt der Regen vor allem im Landesinneren nach. Ansonsten kommt es in der Nordhälfte weiterhin zu regen Schauern und sogar einzelnen Gewittern. Das ständig aktualisierte Wetter für Deutschland nach Postleitzahlen gibt es auf dieser Wetterseite.

Am Donnerstag geht der Starkregen mit vereinzelnd Gewitter im Norden Niedersachsen weiter. Je südlicher, desto mehr ist auch mit Sonne zu rechnen bei Höchstwerten um die 16 Grad. An der Nordsee kommt es dabei wieder zu schweren Sturmböen, doch auch im Landesinneren kommt stürmischer westlicher Wind.

Wetter in Niedersachsen: Freitag wieder 20 Grad

In der Nacht zu Freitag schwächt das Unwetter flächendeckend wieder ab und es wieder leicht wärmer, sodass die Höchsttemperaturen dann wieder an der 20 Grad Marke kratzen. An der See herrscht dann weiterhin starker Wind und vereinzelnd noch Sturmböen.

Wetter im Norden: Bremen mit höchster Durchschnittstemperatur

Im aktuellen Monat erreichte Bremen die höchste Durchschnittstemperatur aller Bundesländer - zusammen mit Berlin. Laut einer Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Mittwoch, zeigte das Thermometer im Schnitt 15,9 Grad an. Gleichzeitig regnete es in der Hansestadt am häufigsten. Niedersachsen befand sich bei den Werten im Mittelfeld.

Bei einem Unwetter in Kiel wurden am späten Donnerstagnachmittag mehrere Tornados registriert*. Wie 24hamburg.de berichtet, sind dabei mindestens vier Personen verletzt worden. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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