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Urlaubsdrama auf A1 bei Hamburg: Wohnmobil zwischen Lkw eingeklemmt

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Von: Sebastian Peters, Sebastian Richter

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Bei dem Unfall auf der A1 nahe Hamburg wurde ein Wohnwagen zwischen zwei Lkw eingeklemmt.
Bei dem Unfall auf der A1 nahe Hamburg wurde ein Wohnwagen zwischen zwei Lkw eingeklemmt. © Sebastian Peters

Massencrash mit mehreren Fahrzeugen auf der A1 bei Hamburg. Fünf Menschen werden verletzt. Gaffer sorgen auch auf anderen Fahrspur für Stau.

Seevetal – Schwerer Unfall auf der A1 nahe dem Maschener Kreuz: Vier Fahrzeuge sind am Mittwochmorgen (29. Juni) gegen 11.05 Uhr im Baustellenbereich der Autobahn Richtung Hamburg vor der Anschlussstelle Harburg kollidiert. Die Autobahn war in Richtung Hamburg voll gesperrt.

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Unfall auf A1 Richtung Hamburg: Wohnmobil zwischen Lkw gequetscht

An dem Unfall auf der rechten Spur waren zwei LKW, ein Wohnmobil und ein Transporter beteiligt. Das Wohnmobil und der Transporter wurden zwischen den beiden LKW eingeklemmt. Fünf Menschen wurden verletzt, die beiden Insassen im Wohnmobil schwer. In den Fahrzeugen selbst wurde wie durch ein Wunder niemand eingeklemmt. Alle Verletzten sind in nahegelegene Krankenhäuser gebracht worden, der schwerverletzte Fahrer des Wohnmobils mit einem Hubschrauber.

Verursacher des Unfalls war nach ersten Erkenntnissen der Polizei der 51-jährige Fahrer des hinteren Sattelzuges. Er soll die bremsenden Fahrzeuge vor ihm zu spät gesehen haben und soll nahezu ungebremst auf das Wohnmobil aufgefahren sein. Das Wohnmobil wurde wiederum gegen einen Lkw geschoben, alle drei Fahrzeuge krachten schließlich gegen einen stehenden Sattelzug.

Mehrere Verletzte nach heftigen Unfall auf A1 Richtung Hamburg

Die beiden Personen im Wohnmobil, ein 49-Jähriger und seine 48-jährige Beifahrerin, wurden schwer verletzt. Ersthelfer befreiten sie aus dem Fahrzeug, heißt es von der Polizei. Auch der 58 Jahre alte Fahrer des davor stehenden Lkw wurde verletzt.

Unfall auf der A1.
Das Wohnmobil wurde durch den Unfall komplett zerstört. © Sebastian Peters

Die Autos stauten sich auf mehreren Kilometern über das Maschener Kreuz hinaus. Am Stauende kam es zu einem zweiten Unfall mit zwei Kleintransportern.

Unfall bei Hamburg: Gaffer verursachen in Gegenrichtung unnötigen Stau

Auch in die Gegenrichtung kam es wegen zahlreicher, teils die Unfallstelle filmenden Gaffern zu Behinderungen. Einsatzkräfte der Feuerwehr brüllten von der Unfallstelle aus die blockierenden Auto- und Lkwfahrer an. Aber: „Da können wir meckern, soviel wir wollen. Es bringt nicht viel“, erzählt ein Sprecher der Feuerwehr vor Ort. „Es macht sprachlos“.

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Die Feuerwehr sieht sich gezwungen, ein Löschfahrzeug umzusetzen und zwischen die Gaffer und den Verletzten als Sichtschutz zu platzieren. Den Verkehr auf der Gegenspur beschleunigte die Maßnahme aber nicht merklich.

Einsatzkräfte der Feuerwehr reden auf Gaffer ein, die die Autobahnspur in die Gegenrichtung blockieren.
Einsatzkräfte der Feuerwehr reden auf Gaffer ein, die die Autobahnspur in die Gegenrichtung blockieren. © Sebastian Peters

Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei waren mit mehreren Wagen vor Ort. Der Schaden lässt sich bisher nicht beziffern. Im gleichen Abschnitt der A1 kam es erst vor kurzem zu einem ähnlichen Unfall mit mehreren beteiligten LKW.

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