Drei Verletzte

Lüneburg: Nach Streit – Obdachlosenheim geht in Flammen auf

Martinshorn vor blauem Himmel
+
Die Feuerwehr wurde am Sonntagabend zu einem Brand in einem Lüneburger Obdachlosenheim gerufen. Das Gebäude ist jetzt unbewohnbar. Drei Personen wurden bei dem Brand verletzt. (24hamburg.de-Montage)
  • Johannes Nuß
    vonJohannes Nuß
    schließen

Nach einem Streit in einem Lüneburger Obdachlosenheim steht fünf Stunden später das Gebäude in Flammen und ist jetzt unbewohnbar. Drei Personen werden verletzt.

Lüneburg – Eine Lüneburger Obdachlosenunterkunft ist nach einem Brand nicht mehr bewohnbar. Für eines der Obergeschosse besteht Einsturzgefahr, berichtet die Deutsche-Presse-Agentur. Etwa fünf Stunden vor dem Feuer am späten Sonntagabend, 21. Februar 2021, soll es einen Streit zwischen einem 35-Jährigen und einem 20 Jahre alten Bewohner gegeben haben, bei dem der Ältere seinen Kontrahenten mit einer Mikrowelle beworfen haben soll, wie die Polizei am Montag mitteilte. Im Raum stehe, dass der Brand später in dem Zimmer ausbrach, in dem der 35-Jährige wohnte, hieß es weiter. Der 35-Jährige habe einige Stunden nach dem Streit erneut randaliert, Hausverbot erhalten und sei in Gewahrsam genommen worden. Die Nacht verbrachte er in einer Polizeizelle. Kurz vor Mitternacht sei die Polizei wegen des Brandes alarmiert worden. Das Feuer habe über die Zimmerdecke auf die Deckenkonstruktion übergegriffen, sodass die Feuerwehr die Zwischendecke öffnen musste. Drei Bewohner zogen sich dabei Rauchvergiftungen zu und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie wurden alle drei kurz darauf wieder entlassen. Die Feuerwehr war mit 114 Einsatzkräften vor Ort, hieß es in einer Pressemitteilung. Der Sachschaden wird auf etwa 800.000 Euro geschätzt. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion