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Stinksauer nach Kündigung: Angestellter brettert mit Auto in Supermarkt

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Von: Bona Hyun

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Ein Supermarkt-Angestellter rast mit seinem Auto in den Laden seines Arbeitgebers – aus purer Wut. Denn zuvor wurde er entlassen. Die Bilanz ist verheerend.

Concord - Ein ehemaliger Walmart-Angestellter sorgte für Totalschaden in dem amerikanischen Supermarkt, als er mit seinem Volkswagen wie wild durch den Laden fuhr. Die Polizei konnte ihn schließlich stoppen und verhaften. Der Fahrer hinterließ Spuren der Verwüstung im Geschäft, Verletzte gab es keine. Dem Bericht von Focus zufolge war der Mann bei Walmart als Mitarbeiter eingestellt, wurde dann aber gekündigt. Aus Frust sei er deshalb in den Laden gebrettert. In Hamburg war die Polizei auch im gefährlichen Einsatz und musste in der Hamburger Spielhalle zur Hilfe schreiten.

Walmart CEO:Doug McMillon (seit 2014)
Walmart Gründer:Sam Walton
Walmart Gründung:02. 06. 1962
Walmart Hauptsitz:Bentonville, Arkansas, Vereinigte Staaten
Walmart Vorsitzender:Greg Penner

Weil er gekündigt wurde: Supermarkt-Angestellter fährt mit Auto Filiale zu Schrott

Der wilden Amokfahrt konnte letztlich nur die Polizei Einhalt gebieten. Ein Augenzeuge wählte den Notruf, nachdem er gesehen hatte, dass ein VW durch den Eingang des Walmart raste. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fuhr der wütende Angestellte allerdings erstmal weiter im Laden herum und richtete erhebliche Schäden an. Der 32-Jährige aus Charlotte sitzt nun wegen Körperverletzung und Einbruchsdiebstahl in Haft, teilte die Polizei aus Concord mit. Vergangenes Jahr hatte es im Walmart einen Polizeieinsatz gegeben, als Kunden im Walmart Minnesota gegen die Corona-Maßnahmen protestierten.

Mann rast aus Wut über Kündigung mit seinem Auto ins Geschäft seines ehemaligen Arbeitgebers.
Ein Ex-Angestellter rast mit seinem Wagen in den Walmart. © ConcordNPolice/facebook.com

Mitarbeiter nach Kündigungen: Wut führt häufiger zu Zerstörungsdelikten

Wut oder Frustration verleitete auch andere von Kündigung Betroffene zu drastischen Zerstörungsdelikten.. In Baden-Württemberg hatte ein Arbeitnehmer aus Rastatt den Firmenwagen seines Chefs zu Schrott gefahren. Der Grund: seine plötzliche Entlassung aus dem Arbeitsverhältnis.

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