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Seemann stürzt ins Hafenbecken: Taucher können ihn nur noch tot bergen

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Von: Fabian Raddatz

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Das Leitstandgebäude steht an der Schleusenkammer der Großen Seeschleuse im Hafen der Stadt.
Das Hafenbecken in Emden. Hier wurde der 47-Jährige tot geborgen. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

In Niedersachsen ist ein 47-jähriger Seemann verunglückt und ins Hafenbecken gestürzt. Feuerwehrtaucher konnten ihn nur noch leblos bergen.

Emden – Drama am Hafenbecken im ostfriesischen Emden: Nach tagelanger Suche konnte ein 47-Jähriger nur noch tot geborgen werden, teilte die Polizei am Mittwoch, 2. Februar 2022, mit. Den Angaben zufolge war der Mann Besatzungsmitglied eines Schiffes, das gerade in Emden ankerte. Arbeitskollegen hatten den 47-Jährigen bereits am Sonntagmittag als vermisst gemeldet. Er war in der Nacht zuvor zuletzt gesehen worden.

Stadt in Niedersachsen:Emden
Fläche:112,3 km²
Bevölkerung:50.195 (2019)
Oberbürgermeister:Tim Kruithoff (parteilos)

Für die Suche wertete die Polizei Überwachungskameras aus dem ganzen Hafengebiet aus. Eine Aufnahme zeigte demnach, dass der 47-Jährige in der Nacht zu nah an der Wasserkante im Binnenhafen gelaufen war und dann in das Hafenbecken stürzte. Mit einem Spezialboot der Wasserschutzpolizei wurde der Unglücksort am Dienstag abgesucht und der Vermisste schließlich unter Wasser gefunden. Rettungskräfte bargen den Mann. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus. Wie genau es zu dem Unglück kam, wird noch ermittelt.

Seemann stürzt ins Emdener Hafenbecken: weitere Polizei-Meldungen aus Niedersachsen

Im Fall eine Leiche vor der Nordsee-Insel Helgoland hat die Polizei die Ermittlungen wieder aufgenommen. 1994 wurde vor der Küste in Toter gefunden. Bis heute ist unklar, wer der Mann war. Sein Körper wies äußere Verletzungen auf. Zudem war er mit Gewichten beschwert worden. Die Polizei geht deshalb von einem Tötungsdelikt auf und hofft nun auf neue Hinweise.

Banken-Bomber terrorisieren Niedersachsen: Die Zahl der gesprengten Geldautomaten im Bundesland steigt. Dahinter stecken meist hoch professionalisierte Banden aus den Niederlanden, die oft skrupellos vorgehen. Die Polizei kann gegen die Verbrechenswelle nur wenig ausrichten und hält die Banken an, etwas zu unternehmen.

Des Weiteren richten Sturmböen in Niedersachsen weiter Schäden an. In Ganderkesee stürzte ein Baum auf Autos und richtete großen Schaden an. Die Nordseeinsel Langeoog hat mit Sandverlust zu kämpfen. Orkan „Nadia“ riss den Strand auf der beliebten Nordseeinsel weg. (Mit dpa-Material) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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