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Omikron bei Kindern: Arzt berichtet von möglichen Symptomen

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Von: Bjarne Kommnick

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Die Omikron-Variante des Coronavirus verbreitet sich in England immer schneller. Ein Nordlondoner Kinderarzt beschreibt nun, welchen Symptomen er dabei begegnet.

London – Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt für viele Diskussion. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, sagte darüber: „Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt.“ Für einige Expertinnen und Experten steht fest, der allgemeine Impfschutz sei gegen die Variante geringer, andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rechnen damit, dass Omikrom die Delta-Variante verdrängen könnte. Ein Londoner Kinderarzt teilt nun seine Erfahrungen über die neue Variante, die er in seiner Praxis sammeln konnte. Dabei tauchen auch neue mögliche Corona-Symptome auf.

StadtLondon
Fläche1.572 km²
Höhe11 m
Bevölkerung8,982 Millionen

Omikrom bei Kindern: Arzt beobachtet Hautausschlag

Dr. David Lloyd aus London berichtet bereits von mehreren Omikron-Fällen in seiner Praxis. Auch in Hamburg seien die ersten vier Fälle aufgetreten. Neben den bereits bekannten Corona-Symptomen würden nun auch bei rund einem Fünftel der Patientinnen und Patienten ein Hautausschlag auftreten. Zudem berichtet Lloyd von Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit.

Ein Kind mit Corona-Maske vor Corona-Viren
Corona-Symptome: Ausschlag, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit sind Anzeichen für die Omikrom-Variante. (24hamburg.de-Monage) © Laci Perenyi/imago

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Lloyd beschreibt gegenüber SkyNews: „Wir hatten schon immer eine kleine Kohorte von Patienten mit Covid, die einen seltsamen Ausschlag bekamen, aber bis zu 15 Prozent der Omikron-Kinder bekommen einen ungewöhnlichen Ausschlag“. Bisher gelten als die klassische Symptome Husten, Fieber sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. „Wir lernen also allmählich etwas mehr über das Virus und fangen an, danach Ausschau zu halten“, so Llyod.

WHO erweitert Corona-Symptomliste vorerst nicht

Immer wieder würden Forderungen laut werden, in denen die Liste von Corona-Symptomen erweitert werden sollen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeige sich jedoch zurückhaltend. Demnach gebe es noch keine konkreten Informationen, dass die Omnikrom-Variante andere Symptome zeige als die zuvor bekannten Varianten. Bleibt also abzuwarten, welche Einschätzung die WHO in den kommenden Wochen treffen wird. Mediziner seien jedoch alarmiert und wachsam. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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