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300.000 Euro Schaden: Brand wütet in Scheune – 150 Feuerwehrleute im Einsatz

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Von: Alexander Eser-Ruperti

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Bei einem Scheunenbrand in Kussebode waren etwa 150 Kräfte verschiedener Feuerwehren im Einsatz.
Bei einem Scheunenbrand in Kussebode waren etwa 150 Kräfte verschiedener Feuerwehren im Einsatz. © Kreisfeuerwehr Lüchow-Dannenberg

Ein Scheunenbrand hat in Kussebode für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Insgesamt etwa 150 Feuerwehrleute mussten das Feuer löschen.

Kussebode – Ein Großbrand im Ortsteil Kussebode der Gemeinde Clenze im Landkreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) hat in den Abendstunden des Montags zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Insgesamt waren die Kräfte aus zwölf Ortsfeuerwehren im Einsatz. Bei dem Feuer wurden weder Tiere noch Menschen verletzt, der Sachschaden geht indes in die Hunderttausende.

Brand in Kussebode: Zwei Scheunen und ein Unterstand fangen Feuer

Am Abend des 04.07.2022 gerieten in Kussebode zwei Scheunen sowie ein Unterstand in Flammen. Die beiden Scheunen, mit einer Größe von jeweils 30x10 m² beziehungsweise 25x15 m², standen nach Angaben der Behörden um 18:45 Uhr in Vollbrand. Der Brand in Kussebode sorgte für einen Großeinsatz von insgesamt etwa 150 Einsatzkräften aus zwölf unterschiedlichen Ortsfeuerwehren.

Bei dem Feuer waren keine Personen verletzt worden, ebenso gab es keine verletzten Tiere. Laut Behördenangaben lag eine Gefährdung von Mensch und Tier zu keinem Zeitpunkt vor. Etwa 30 Rinder und Kälber wurden gerettet. Der geschädigte Landwirt, selbst Feuerwehrmann, hatte sie rechtzeitig evakuieren können. Der entstandene Sachschaden hingegen ist immens: Er soll bis zu 300.000 Euro betragen.

Brand in Kussebode: Ursache Unklar – möglicherweise ein technischer Defekt

Die Brandursache ist laut Behördenangaben bisher nicht vollständig geklärt. Es heißt, ein technischer Defekt könne als Ursache für den Brand in Kussebode nicht ausgeschlossen werden. Der Eigentümer hatte erklärt, in den Gebäuden hatten sich vor dem Feuerausbruch Stroh, Korn, Pflanzenschutzmittel und ein Teleskoplader befunden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Am selben Tag war es auch im Landkreis Oldenburg zu einem Brand gekommen. Bei Feldarbeiten in Harpstedt hatte eine Heuballpresse Feuer gefangen, in der Folge griffen die Flammen auch auf einen Stoppelacker über. Die sofort ausgerückten Feuerwehrkräfte konnten den größeren Flächenbrand unter Kontrolle bekommen, umliegende Waldflächen wurden durch das schnelle Einschreiten der Einsatzkräfte nicht betroffen.

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