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Hartz IV-Familien oft von Kinderarmut betroffen

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Von: Andree Wächter

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Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut. Symbolbild
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut. Symbolbild © Ralf Hirschberger

Alleinerziehende können trotz Arbeit für sich und ihre Kinder oft keine gesicherte Existenz schaffen. Verbände haben klare Forderungen in Richtung Politik.

Gütersloh – Alleinerziehende und ihre Kinder sind einer neuen Studie zufolge deutlich überproportional von finanzieller Armut bedroht. Knapp 43 Prozent aller Ein-Eltern-Familien gelten als einkommensarm, wie aus einer Erhebung für die Bertelsmann Stiftung hervorgeht. Die Realität heißt laut der Stiftung nicht selten: Arm trotz Arbeit. Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert daher eine bedarfsgerechte und einkommensunabhängige Kindergrundsicherung, sowie einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit.

In Niedersachsen ist das Bild ebenfalls düster*: Gut 23 Prozent der unter 18-Jährigen sind von Armut betroffen. Das sind etwa 300.000 Kinder und drei Prozentpunkte mehr als 2010. Neben Niedersachsen ist auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bremen die Kinderarmut in den vergangenen Jahren gestiegen. Besonders hart seien kinderreiche Familien und Alleinerziehende von Armut betroffen. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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